Ressort Berlin aus der Morgenpost vom Dienstag, 11 Oktober 2005
Scheinehe
Einreisevisa
Nicht nur die Ausländerbehörden, auch die deutschen Botschaften müssen sich zunehmend mit dem Problem von Scheinehen befassen. Regelmäßig beantragen Nichtdeutsche Einreisevisa, um zu ihren in Deutschland lebenden Ehepartnern zu gelangen, die sie kurz zuvor in ihrem Heimatland geheiratet haben.
Ablehnung
Das Berliner Verwaltungsgericht bestätigte erst in der vergangenen Woche die Ablehnung eines Einreisevisums durch die Deutsche Botschaft in Tunis. Der Kläger, ein 27jähriger Tunesier, wollte zu seiner 84jährigen deutschen Ehefrau, die er kurz zuvor geheiratet hatte. Klarer Fall von Scheinehe, befand das Gericht.
hhn
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