Sorry Katja, aber wenn eine Frau/Mann jemanden heiratet, den er/sie erst wenige Wochen kennt, hat er für mich persönlich "EINEN LOCH IM KOPF" oder ist eben äusserst Risikofreudig. Dann aber muss man auch mit der Konsequenz leben können, dass es eben auch VÖLLIG DANEBEN gehen kann. Es ist äusserst schwierig eine Beziehung zu leben, die aus verschiedenen Kulturkreisen stammt. Moslemische Männer haben eine völlig andere Wertevermittlung erhalten als deutsche. Was für den deutschen Normal ist, ist für den Moslemischen nicht normal. Ein moslemischer Mann ist schon verunsichert, wenn seine deutsche Frau mal abends alleine weg will. Das gibt es in Tunesien im Normalfall nicht. Die Frau steht unter dem männlichen Schutz. Eine südländische Frau fühlt sich unter diesem Schutz i.d. R. als Wertvoll geachtet. EIne deutsche Frau würde diesen Schutz als Unterdrückung, als Beraubung ihrer persönlichen Freiheit betrachten. ....Ach es gibt unzählige Diversitäten der Betrachtungen und Vorgehensweisen. Schaut euch doch alleine die Unterschiede beim Toilettengang an. Was dem Einen normal erscheint, findet der andere Abstoßend. Dann Ramadan..wie fühlt sich die deutsche Frau, wenn der Mann 5 mal am Tag die Arbeit niederlegt um die Beten , nicht mit ihr frühstückt, nicht zu mittag ißt, sich nachts die Wappe vollhaut.........
Bereits in einer Beziehung aus dem selben Kulturkreis gibt es Konflikte, die zu Trennungen führen (SCheidungsstatistik--ganz zu schweigen von den Trennungen langjähriger, eheähnlicher Beziehungen, die statistisch nicht erfasst werden). Da wird es hingenommen. Eine binationale bzw. bikulturelle Beziehung birgt nahezu unüberwindbare SChranken, ist eine unglaubliche Herausforderung an die eigene Persönlichkeit, das hält i.d. R. die wenigsten durch. Dann nützt es auch nicht dem Mann von vornherein sonst was zu unterstellen, nur weil man gescheitert ist!