Die Faszination von Tunesien ist für mich schwer zu beschreiben. Ich versuche es mal in eine kleine Geschichte zu verpacken.

ALs ich das erstemal nach Tunesien kam machte ich eine Woche Urlaub in Monastir. All Inclusive natürlich. Ich lernte ziemlich schnell einen jungen Tunesier kennen und lieben. Er ludt mich eine zu seiner Familie.
Sie lebten in der Nähe des Strandes in Sidi Abdelhamid. Ein verruchter Fleck zwischen Sousse und Monastir.
Seine Familie wohnte in einem typischen Haus mit Dachterasse. Mir war der Besuch sichtlich unangenehm, denn ich verstand die Familie nicht wenn Sie miteinander Sprachen.
Diese Familie die vom Fischen lebt und Ihre Kinder grade eben so ernähren kann, ludt mich zum Essen ein. Der Vater schickte seine Töchter los um Cola und SAfia für m ich zu kaufen. Der Tisch war reichhaltig gedeckt mit allen tunesischen Spezialitäten. So wie während Ramadan.
Diese Gastfreundschaft und wärme dieser Menschen, egal wer man ist und wieviel man hat, ist mit deutschen Verhältnissen einfach nicht zu beschreiben.

Landschaftlich ist Tunesien einfach ein traum. Im Süden die Wüste, im Norden die Berge und dazwischen immer wieder wechselnde Landschaftsbilder.
Einer meiner Lieblingsplätze ist die Strecke zwischen Chott Meriam nach Hergla. Diese Strasse zwischen dem Meer und die Steilküste faszinieren mich immer wieder.

Ich liebe dieses Land, die Menschen und einfach die Tunesische Gelassenheit. Die Art Feste zu Feiern. Die Vertrautheit mit fremden.

Es ist als wenn man eine Fremde Welt betritt.

Als Tourist bekommt man davon nicht viel mit, aber wer die Möglichkeit hat dieses Land mit einem einheimischen zu erforschen, wird es lieben lernen.