@Claudia
Du findest mein Beispiel blöd, weil es ihm nicht möglich war, zu ihr zu fliegen? Aber genau das meine ich. Dem einen ist es durch Visum/ Geld/ was auch immer... nicht möglich, zu ihr zu fliegen. Also MUSS es umgekehrt funktionieren.
Sie muss akzeptieren, dass er nicht kann, für ihn gilt das aber nicht? Wenn sie zu wenig Geld hat, ist das ihr Problem und wird ihr zum Vorwurf gemacht? Dass kann's ja nicht sein...
Meine Aussage ist für dich "echt nicht ganz normal"? Diplomatisch ausgedrückt, Kompliment!
Meiner Meinung nach kann es immer mal der Fall sein, dass es bei einer Fernbeziehung (ich hatte selbst eine) eine Zeit geben kann, in der einer von beiden Partnern keine Möglichkeit hat, den anderen zu besuchen. Wenn's beiden wichtig ist, wird eben die Zeit überbrückt oder nach einer Lösung gesucht, wie man sich dennoch irgendwie sehen kann. Aber was bitte bringt es, dann mit Vorwürfen zu "arbeiten" und dem anderen ein noch schlechteres Gewissen zu machen, als er sowieso schon hat?
Und in dem Moment, als sie dann tatsächlich das Geld und den Mut hat, hinzufliegen, macht er mit ihr Schluss? Wer hat denn da wen hingehalten? Und da ist es mir dann auch egal, ob der gute Mann aus Deutschland, Tunesien oder sonstwoher kommt.
Ich finde die Art und Weise mehr als mies, mit der sie abserviert wurde.
Wenn er sich denn wirklich getrennt haben sollte, weil sie sich so selten sehen, kann man das anders vermitteln. So gehe ich sicher nicht mit jemandem um, den ich liebe.