Hallo Frankie,

ich möchte mich den vorgehenden Beiträgen anschließen, versuche ihn näher kennenzulernen und halte dabei die Ohren offen. Es gibt sehr viele Fälle, wo die Frauen die Leidtragenden waren, da sie schamlos ausgenutzt und belogen wurden aber es gibt auch viele Geschichten, die glücklich ausgegangen sind.

Ich kann dir nur einen Tipp geben und zwar: setze an ihn die gleichen Maßstäbe, die du auch einem Schweizer setzen würdest. Man merkt doch allzu häufig, dass die Europäerinnen mit Tunesiern nachsichtiger umgehen, da fallen oft Sätze wie "Der Arme hat doch kein Geld, der Arme kennt doch meine Kultur nicht und hat dies und das sicher nicht so gemeint, der Arme, der Arme, der Arme..."

Wenn man immer zu nachsichtig ist und dem Mann alles in den Allerwertesten steckt (materiell wie gefühlsmäßig gesehen) dann macht man es Menschen, die es nicht ernst meinen wirklich sehr leicht!

Was das Thema Geld angeht: Die Tunesier sind (eigentlich) ein stolzes Völkchen und es würde mächtig am Stolz und der Männlichkeit eines Tunesiers kratzen, wenn eine Frau für ihn Dinge bezahlt (sei es im Café oder Klamotten etc.), denn in ihrer Kultur soll der Mann für die Frau bezahlen. Also würde ein Tunesier niemals von einer Tunesierin verlangen, dass sie ihn einlädt oder ihm Sachen kauft, WENN er es ernst mit ihr meint sprich er eine feste Bindung mit ihr eingehen will.

Meistens (das sage ich aus meiner Erfahrung, statistische Werte habe ich nicht!) nutzen die Tunesier eher die Europäerinnen aus, weil sie leichter auf die Masche reinfallen, dass sie doch kein Geld haben, so arm dran sind, einen kranken Verwandten haben, der teure Medikamente braucht ( [Schüchtern] ) und appellieren somit an den Mutterinstinkt und Barmherzigkeit. Da würde sich die meisten Tunesierinnen schon an die Stirn tippen und den Typen stehen lassen aber wir Europäer sind diese Schauspielereien halt nicht gewöhnt und fallen leichter darauf rein.

Auch ist es so, dass die Tunesierinnen höhere Ansprüche stellen, sie wollen einen Mann mit Beruf, festem Einkommen, am besten ein eigenes Haus, dann eine große Hochzeit und ihr Brautschmuck - kurzum: er soll Verantwortung für das spätere Leben tragen können und nicht alle Last auf den Schultern der Frau ablegen. Dahingegen ist eine Europäerin pflegeleichter, sie erwartet oft keine große Feier, wenn sie keinen Schmuck bekommt ist´s auch nicht schlimm, wenn der Mann arbeitslos ist ist es auch egal und schließlich ist sie auch gewillt öfter mal für ihn zu bezahlen oder Kleidung zu kaufen etc.

Daher mein Rat: verkauft euch nicht unter eurem Wert, gebt euch nicht zu schnell her, stellt Ansprüche, der Mann soll merken "Ok sie ist Europäerin aber nicht leichter zu haben als eine Tunesierin", der Mann soll ein bißchen um euch kämpfen.

Puh, war das jetzt zuviel geschwafelt? [Schüchtern]

Sena