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Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127734
14/03/2005 11:29
14/03/2005 11:29
Joined: Nov 2003
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OM EYA Offline
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OM EYA  Offline
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Zitat:
Da wird wohl der Hormonpegel wieder abgesenkt, Om Eya, eben dieser ist nämlich verantwortlich für die rosa Brille...
ich kann das sehr wohl nachvollziehen...

Ich habe keine an und sehe alles klar und deutlich, hell oder dunkel je nach "Wetter" [Breites Grinsen]

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127735
14/03/2005 11:33
14/03/2005 11:33
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Karmoussa Offline
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Karmoussa  Offline
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[Durcheinander] Om Eya - macht es viel, wenn ich dich mal wieder absolut nicht verstehe?

Ich werde (denke mal, das ist der Grund) mit fortschreitendem Alterungsprozeß eben immer "wählerischer" und immer weniger bereit, die im Laufe der Jahrzehnte erworbenen und entwickelten "Eigenarten" abzulegen = die Kompromissbereitschaft sinkt irgendwie, man ist kein Teenie mehr, der sich bereitwillig um jemanden rumdrapieren möchte. Ergo wird die Zahl derer, die als potenzielle Langzeitpartner in Frage kämen, immer kleiner. Erscheint mir ziemlich klar, dir scheinbar nicht. Und - was hat mein persönliches Empfinden generell mit dem von mir zitierten Zeitungsbericht zu tun???
[Durcheinander] naja - eigentlich auch egal [Breites Grinsen]

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127736
14/03/2005 11:33
14/03/2005 11:33

A
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dann hast Du ein anderes Hirn als der Durchschnittsmensch... [Breites Grinsen] :

http://neon.stern.de/kat/liebe/single/25571.html
Der Liebesrausch im Gehirn
29/09/04 | 12:21

Verliebtheit ist nicht Liebe. Forscher können dies nun beweisen.

Verliebtheit gilt als die bessere, leidenschaftlichere Form der Liebe und als Garant für eine glückliche Beziehung. Forscher fanden nun heraus, dass Verliebtheit und Liebe miteinander nur weitschichtig verwandt sind. Sie erfüllen verschiedene Funktionen für das menschliche Zusammenleben und begründen sich auf unterschiedlichen biologischen Vorgängen.

Die Anthropologin Helen Fischer bringt in ihrem Buch „Why we love: The Nature and Chemistry of Romantic Love“ neue Beweise über die Unterschiedlichkeit dieser Gefühle. Die New Yorkerin untersuchte die Gehirne von 40 frisch verliebten StudentInnen mit dem Ziel heraus zu finden, was dort passiert, wenn man sich verliebt.

Die Forscherin brachte ihre Versuchpersonen an einen unromantischen Ort. Dort wurden ihre Köpfe für zwölf Minuten in die Röhre eines Computertomografen geschoben. Auf einem über ihren Augen angebrachten Spiegel wurde den StudentInnen ermöglicht ein Foto des/der Angebeteten außerhalb des CT dreißig Sekunden lang zu betrachten. Danach wurde ihnen eine Zahl gezeigt, von der sie in siebener Schritten rückwärts zählen mussten. So wurde das Gehirn wieder auf neutral umgeschaltet. Anschließenden mussten die StudentInnen ein emotional gleichgültiges Bild betrachten. Sechsmal musste jede Versuchsperson dieses Schema durchlaufen.

Sehr schnell fand Fischer heraus, dass Verliebtheit besonders in zwei bestimmten Gehirnarealen beheimatet ist: im Caudate Nucleus und in der VTA-Region, welche im ältesten Teil des Gehirnes zu finden ist. Dort wird auch der Botenstoff Dopamin, der als „Verliebtheitsdroge“ gilt, hergestellt.
Durch genauere Analysen wurden geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Verliebtheit festgestellt. Bei Frauen werden auch jene Gehirnareale aktiv, die für die Verarbeitung von Gefühlen und Erinnerungen und für Aufmerksamkeit zuständig sind. Bei Männern sind zusätzlich zum Caudate Nucleus und der VTA-Region auch jene Zonen aktiv, die für sexuelle Erregung, die Erektion und visuelle Stimulation verantwortlich sind.

Was sich im Gehirn verändert, wenn aus Verliebtheit Liebe wird, untersuchte der Wissenschafter Andreas Bartels vom Max-Planck-Instituts für Biologie und Kybernetik gemeinsam mit seinem Kollegen Semir Zeki vom University College in London mittels einer ähnlichen Versuchsreihe wie Fischer. Die Versuchspersonen waren diesmal schon länger mit ihrem Partner zusammen sein, durchschnittlich 2,3 Jahre. Die Computertomografie zeigte bei dieser Versuchsreihe frappante Unterschiede zu der jener mit den frisch verliebten Personen. Bei diesen Menschen waren nun auch andere Gehirnbereiche aktiv: der Anteriore Cinguläre Cortex und der Insulare Cortex. Wissenschafter vermuten, dass diese Hirnareale für die Verarbeitung des Gefühlschaos verantwortlich sind. Das heißt, dass in dieser Region Gefühle mit Erinnerungen in Einklang gebracht, dem Individuum die eigenen Emotionen bewusst gemacht und die Gefühle anderer Menschen eingeschätzt werden.

Das Ende der Verliebtheit ist das Ende des Dopaminrausches. Viele Menschen glauben in diesem Moment, dass die Luft heraus aus ihrer Beziehung ist und machen sich auf die Suche nach jemand Neuem. Doch das Ende der Verliebtheit kann auch der Anfang von richtiger Zuneigung und Verbundenheit sein. Aus purem Verliebtsein wird Liebe, denn nun sind andere

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127737
14/03/2005 11:47
14/03/2005 11:47

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Wow...das Thema ist ja geradezu explodiert.

Danke an Mabrouk&Co., nachdem ich Claudias Antwort las, dachte ich schon ich wäre völlig falsch verstanden worden. Aber zum Glück scheint dies nur ein Einzelfall zu sein [Breites Grinsen]

@Claudia,
mich verwundert, dass du meinen Beitrag hier so toll findest aber im Threat "eheliche Lebensgemeinschaft Überprüfung" davon ausgehst das
Zitat:
Nur liegen bei Binationalen Ehen oft noch ganz andere Absich´ten dahinter
doch überwiegend binationale Ehen für den Aufenthalt in D, geschlossen werden.
[nixweiss1]
@all
Es gibt viele Gründe eine Ehe zu schließen, nicht für jeden ist das Liebe und noch viel mehr Gründe gibt es, eine Ehe wieder aufzulösen. Da nur die Fälle herauszufiltern, die tatsächlich auf den Aufenthalt aus waren, dürfte unmöglich sein. Wie sollte eine Behörde das feststellen...durch noch mehr Schnüffeleien im Privatleben von Binationalen?

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127738
15/03/2005 00:02
15/03/2005 00:02

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Mabrouk, ob das genetisch ist, da bin ich mir dann doch nicht ganz so sicher... [Winken]
das ist jahrtausendealtes tradiertes Verhalten..und könnte sicherlich aufgebrochen werden... [Ha!]

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127739
15/03/2005 00:09
15/03/2005 00:09
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Mabrouk Offline
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Das glaube ich nicht! Wenn alle Frauen weltweit genau dasselbe agieren, reagieren und empfinden, dann können nur die Gene ihre Hände im Spiel haben.

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127740
15/03/2005 00:19
15/03/2005 00:19

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Naja Gene..., was in bestimmten Situationen im menschlichen Gehirn vonstatten geht würde ich jetzt mal als die "Biologie des Menschen" bezeichen, wie Mann oder Frau dann AGIERT hängt von der Person selber ab. Der eine gibt sich einer Verliebtheit hin und der Andere wieder nicht, das hat denke ich nichts mit der Persönlichkeit jeden Menschens zu tun.

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127741
15/03/2005 00:20
15/03/2005 00:20

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Übrigens: Gene sind Erbanlagen, daher ist es unmöglich, dass diese bei allen Frauen weltweit gleich sind und alle daher gleich agieren, reagieren etc.

Re: Trennung nach 6 Monate Ehe! #127742
15/03/2005 00:24
15/03/2005 00:24

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Tja, Frauen und Männern in patriachalischen Strukturen wird das ja bereits jahrtausdendelang antradiert:
da könnte man ja jetzt z.B.mit der Gendertheorie kommen, die besagt, dass es sehr wohl zu unterschieden gilt zwischen Sex (Geschlecht) und Gender (Geschlechterrolle):
hier mal eine kleine Einführung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterrolle

Geschlechterrolle
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Unter Geschlechterrolle oder Geschlechtsrolle versteht man

die Verhaltensweisen, die in einer Kultur für ein bestimmtes Geschlecht als typisch oder akzeptabel gelten (kulturelle Geschlechtsrolle)
die Verhaltensweisen eines Individuums, die dieses mit seiner Geschlechtsidentität in Verbindung bringt und/oder mit denen es seine Geschlechtsidentität zum Ausdruck bringen will (individuelle Geschlechtsrolle), werden überwiegend von der kulturellen Geschlechtsrolle determiniert
Soziologie und Psychologie sprechen von Sex und Gender, um die kulturell vorgegebenen Geschlechterrollen von den biologischen Gegebenheiten zu unterscheiden.

Kulturelle Geschlechterrollen sind einem ständigen Wandel unterworfen; lediglich die unterschiedlichen biologischen Rollen von Frauen und Männern bei der Fortpflanzung wurden bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nicht in Frage gestellt. Erst seitdem die Medizin hier - zur Zeit allerdings noch größtenteils theoretische - Möglichkeiten bietet, diese biologischen Rollen teilweise zu verändern, wird auch dieser Teil der Geschlechtsrollen diskutiert; allerdings ist diese Debatte noch auf Randbereiche der Gesellschaft beschränkt.

Der kulturelle Aspekt der Geschlechtsrollen ist sehr breit gefächert. Auch wenn Haupttendenzen erkennbar sind, sind doch fast alle Möglichkeiten der kulturellen Aufgabenteilung irgendwo und irgendwann praktiziert worden.

Die bekannteste Norm für kulturelle Geschlechtsrollen dürfte die heteronormative oder patriarchalische sein, welche im Westen seit Beginn des vorigen Jahrhunderts zunehmend in Frage gestellt und modifiziert wird.

Die ursprünglich religiöse Begründung für diese Rollenteilung wurde zunehmend durch Argumente, die meist auf einzelnen Forschungergebnissen aus den Bereichen Anthropologie und Biologie basieren, ersetzt (siehe Biologismus). Beide Argumentationsstränge und ihre Folgerungen werden sowohl in den genannten Wissenschaften als auch von der Frauenbewegung kritisiert.

Die traditionelle Rollenzuschreibung impliziert:

Es gibt genau zwei Geschlechter (Mann und Frau) und jeder Mensch ist genau einem von diesen beiden Geschlechtern zuzuordnen.
Es gibt "natürliche" und strikt voneinander getrennte Geschlechtsrollen, welche Männern und Frauen automatisch zugeschrieben werden. Diese Geschlechtsrollen sind:
Männer
Oberhaupt und Ernährer der Familie
Zuständig für Kontakte nach Außen
Stark, rational, kämpferisch, sexuell aktiv
Männer als "Jäger"
Frauen
Abhängig von und unterworfen einem männlichen Beschützer (Vater, Ehemann etc.)
Zuständig für die sozialen Bindungen innerhalb der Familie
Schwach, emotional und irrational, ausgleichend, sexuell passiv oder desinteressiert
Frauen als auf Jäger angewiesene "Brutversorgerinnen"
Sowohl die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts aufkommende Frauenbewegung als auch politische Veränderungen wie die Industrialisierung und insbesondere die beiden Weltkriege, die es erforderten, dass Frauen den "angestammten" Platz verließen, führten zu starken Veränderungen der Möglichkeiten innerhalb der Geschlechtsrollen; dabei wurde die weibliche Geschlechtsrolle stärker liberalisiert als die männliche, so dass heute die Bandbreite der Möglichkeiten für Frauen wesentlich größer ist als für Männer.

Gleichfalls wurden in verschiedenen Geistes- und Naturwissenschaften Forschungsergebnisse und Studien vorgelegt, die die Grundlagen der traditionellen Rollenverteilung widerlegen. Auch die Prämisse, dass es ausschließlich zwei strikt von einander getrennte Geschlechter gäbe, gerät zunehmend ins Wanken. Hier ist vor allem die Transgender-Bewegung und die zunehmende Wahrnehmung von Intersexualität zu nennen.

Siehe auch: Soziale Rolle

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