Ja klar, ich verstehe das alles, und ich wollte ja auch keine Kritik üben..ich sprach von mir...

Und grundsätzlich finde ich, wird in dieser Gesellschaft die Zweierbeziehung absolut über- und "Freundschaft" absolut unterbewertet. Warum ist es so dermaßen wichtig, eine Zweierbeziehung zu haben? Ich kenne soviele Menschen, denen es alleine gut geht. Ich war selber lange alleine, und es war für mich nie das höchste Ziel, den Ehering am Finger zu haben (vielleicht habe ich ihn deswegen jetzt...das Leben ist ungerecht... [Breites Grinsen] )

Gäbe es nicht die ganze Werbung, die ganzen Schnulzfilme, die Gesellschaft, in der du nur was bist, wenn Du einen Partner hast, sähe die Situation doch für den(die Einezlne(n) komplett anders aus. Ich finde es wirklich eine merkwürdige Erscheinung, dass sich viele Frauen ausschließlich über ihre Männer definieren.

Du schreibst, wenn einem gesagt werde, man finde eh nie mehr einen Partner...alleine so einen Satz fände ich schon abartig und würde antworten "so what?"...Das Leben ist doch so schön, so bunt, so vielfältig...so lange ich Gott sei Dank gesund bin und einigermaßen über die Runden kommen, gibt es doch keinen Grund zu Verzweifeln....

Was anderes ist, wenn man bereits liebt...das fände ich jetzt auch nciht gerade prickelnd, wenn mein Mann mich verließe....aber wenn man alleine ist, ist es doch Zeitverschwendung, das Leben nur daran zu messen, ob man einen Partner finden wird...
verstehst Du, was ich jetzt meine?