Das hat nichts mit Theorie und hohem moralischen Anspruch zu tun, sondern ist eine Grundvoraussetzung dafür, aus seinen Fehlern zu lernen und sovie "Selbst"wertigkeit zu erhalten, um zu wissen, dass man es auch alleine schafft und in der nächsten Beziehung vielleicht mehr Erfolg hat.
Und ich denke, ein z.B. stabiles soziales Netzwerk aus Freunden kann einen doch sicher genau so gut auffangen...
Aber ich denke, es gibt ja grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen von Lebensgestaltung. So bin ich ja eher eine Anhängerin davon, Stücke meines Weges alleine oder mit meinen Freunden zu gehen, andere mit meinem Mann, sprich, ich mag keine symbiotischen Zweierbeziehungen...
Da fängt für mich ja die Abhängigkeit und das sich Definieren schon an....Mein Selbstwert hängt einfach nicht von einem Mann alleine ab....
Aber wie gesagt, ist halt meine Lebenseinstellung und für viele sicher nicht nachvollziehbar...
LG