Rechtlich ist es natürlich so, wie Katja schrieb.
Moralisch hätte ich persönlich schon wieder Bedenken, aber andererseits ist es ja eigentlich so, daß die Frau den ganzen Stress (Papiere besorgen etc....) auf sich genommen hat und ihren Teil der "Vereinbarung" eingelöst hat und ihr deswegen auch das Geld zusteht. Mir täte der "arme" Tunesier vermutlich leid und ich würde versuchen, mich mit ihm auf Hälfte/Hälfte zu einigen. Doch das wird/soll jeder so machen, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ich würde mich auf eine derartige Vereinbarung auch nie einlassen, denn ich stehe prinzipiell auch auf dem Standpunkt, daß derartige "Verträge", wenn sie aus rein wirtschaftlichen Interessen, geschlossen werden, abzulehnen sind. Diese Scheinehen sind doch zum großen Teil an dem ganzen Papierchaos, das jeder wirklich heiratsinteressierte Mensch, hinter sich bringen muß, Schuld.