Ich kann das durchaus nachvollziehen, denn das ist auch diskussionswürdig. NICHT die moralische Seite, die hier ja gerne angesprochen wird.

Aber mich beschäftigt z.B., dass ich mit meinem Mann nicht gemeinsam alt werde. Wenn ich in Rente gehe, steht er mitten im Berufsleben, wenn er in rente geht, bin ich tot oder habe Alzheimer oder bin eine wackere 80-jährige. Gemeinsamer Ruhestand etc. ist nicht.

Weiterer Punkt, über den ich nachdenke: Ich bin aus dem Disco- und Spaßgenerationsalter raus. Meine Freunde sind in meinem Alter oder eher älter...ich stelle mir das umgekehrt vor, als ich in dem Alter meines Mannes war: Da habe ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen, Wochenende durchgetanzt, etc....das kann er alles nicht tun...dieses unbeschwerte Leben..wird er irgendwann Nachholbedarf haben?

Was ist, wenn der Kinderwunsch kommt?
Natürlich einigt man sich vorher, dann kann man aber u.U. die Meinung ändern...das geht bei uns nicht...und wenn mein Mann in 15 Jahren Kinder möchte, haben wir ein Problem...

Und mal ganz ehrlich....was ist wenn ich 65 bin, 70 bin?....man sollte da schon realistisch sein.

Ich sage: Nutze den Tag..wer weiss, was bis dahin ist...aber einfach zu sagen, Altersunterschied sei kein Problem, nicht erörterungswürdig, finde ich etwas einfach.
Gruß
Katja