@Uli,

ich glaube, saufen und kiffen ist nicht der richtige Weg.

Aber ich stehe auch auf dem Standpunkt, dass man nicht jede Kleinigkeit solange diskutieren muss, bis Blut spritzt.

Es gibt sicher Dinge und Situationen, wo es nicht nicht vermeiden kässt, richtig ins Detail zu gehen und länger darüber zu diskutierern. Manche Dinge sind eben von Haus aus kompliziert.

Aber man muss nicht bei allen Dingen alles verkomplizieren.

Damit verwirrst und überforderst Du deinen Gesprächspartener, egal ob männlich, weiblich, deutsch oder arabisch,(obwohl Männer schon eine Spezies für sich sind [Breites Grinsen] ) und dann werden nicht die Themen kompliziert, sondern Du.

Manche Dinge muss man so hinnehmen, wie sie sind.

Und in einer binationalen Beziehung ist das doppelt wichtig, schließlich gibt es hier auch noch ein Sprach- und Verständigungsproblem zu überwinden.

Und da kann der Partner die Fremdsprache des anderen noch so gut verstehen und sprechen, es ist doch immer noch was anderes, als in seiner Muttersprache zu reden und zu diskutieren.

Auch mein Mann und ich, wir reden immernoch in einem eglisch-arabisch-deutsch-Kauderwelsch, obwohl mein MAnn eigentlich sehr gut deutsch spricht (nur eben nicht mit mir [Schüchtern] ). Meine Mutter erklärt mir immer wieder, dass wir uns gar nicht richtig streiten können, da wir uns nicht hundertprozentig verstehen. Und so unrecht hat sie damit gar nicht. MAnche Dinge platzen aus mir raus, die ich so meine, wie ich sie gesagt habe, aber mein Mann versteht das dann nicht hundertprozentig, so dass diese Aussage dreimal wiederholt und erklärt werdn muss, und damit ihre Wirkung völlig verliert.... und schon wirkt ein einziger Satz wieder total kompliziert.

Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht zu kompliziert ausgedrückt [Winken]

Ruhe, Geduld und verständnis sind die Zauberwörter, damit das Leben nicht so kompliziert ist.

Andrea