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Re: ... du bist kompliziert
#112857
30/05/2003 20:49
30/05/2003 20:49
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Joined: Jul 2001
Beiträge: 486 L.E.
uli
OP
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OP
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Joined: Jul 2001
Beiträge: 486
L.E.
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Zitat: der ständig alles zu tode diskutieren muß, unspontan ist, aus einer Mücke einen Elefanten macht und Haarspalterrei betreibt.
hm, so aehnlich wuerde mein mann das wohl auch beschreiben. aber ist das nicht, mal vom anderen extrem ausgehend, die sichtweise einer oberflaechlichen persoenlichkeit, die viele dinge vereinfacht, um sich nicht mit ihnen auseinandersetzten zu muessen? andereseits: wahrscheinlich ist man ist man damit gluecklicher...
ich wuerde mir die anderen dinge, die du genannt hast annnehmen, mit dem vermerk, dass es eine frage der perspektive ist. ...mal abgesehn vom unspontan sein: ich habe nur eben ueber viele dinge feste (erdachte, durchdachte und durch erfahrung, beobachtungn neugier, offenheit und lernen erarbeitete) vorstellungen...und da muss man schon sehr ueberzeugend sein, mir die auszutreiben. wenn man das als unspontan/ungflexibel bezeichnen will...? zumal ich irgendwie ganz oft auch noch recht habe im sinne von: "ich habs doch gewusst!"...
und zu "tode diskutieren" ist fuer mich, den dingen/meinungen/problemen auf den grund gehen. was doch langfristig gesehen von vorteil ist und einen schlauer macht und vor fehlern bewahrt...
Zitat: ...ständig immer nach dem "Warum?" zu fragen....
aber dadurch lernt man dazu, das macht uns doch zum menschen, oder sollte ich "animalisch" durchs leben gehen, hinnehmen, was mir passiert, mich damit abfinden, dass dinge so sind/passieren, wie sie sind/passieren und akzeptieren, dass nicht ich/wir als menschen meines/unseres schicksals schmied sind und die (manche) dinge aendern koennen...? wozu hat gott oderwerauchimmer uns den verstand gegeben, wenn wir ihn nicht einsetzten und "warum?" fragen???
siehst du, amina, dass ist sogar eines der dinge, die mich an meinem mann irritieren, also, mir unverstaendlich bzw. fremd sind besser gesagt, er nimmt eben vieles hin, ohne zu fragen/hinterfragen. was ihm auch die moeglichkeit gibt, dinge/menschen zu verstehen und sein leben zu aendern/verbessern, weiterzukommen. und was ihm viel chancen zunichte gemacht hat, ihn meiner meinung nach an vielen scheidewegen seines lebens den "falschen" weg hat einschlagen lassen. also, vielleicht stoert mich diese seine art auch oft, aber ich akzeptiere das als bereicherung/ausgleich zu mir/miener art. ich verstehe es nicht. es ist mir fern. am anfang habe ich genau das interssant/fuer mich positiv gefunden und gedacht, dass mir das sicher guttut, weil es eben so ganz anders ist und einen ausgleich bilden koennte zu dem, was ich bin/denke/tue. und auch jetzt koennte ich es noch als ausgleich empfinden, wenn er es umgekehrt auch an mir zu schaetzten wuesste, dass ich auch ein ausgleich fuer ihn waer, statt es mir zum vorwurf zu machen und darin die ursache aller zwischenmenschlichen probleme zu suchen. wenn er trotz unverstaendnis mit respekt meine komliziertheiten hinnehmen wuerde, so wie ich es ja auch versuche. (naja, er versucht es auch, gluiub ich... wir sind wohl beide nicht so gut darin, den anderen zu akzeptieren, obwohl wir es versuchen. ich glaube, ich fordere uim grunde mehr von ihm, als er von mir.)
wie dem auch sei, ich habe es mir bestimmt nicht ausgesucht "kompliziert" zu sein (aber meinen verunkomplizierenden mann als ausgleich irgendwie vielleicht schon...?), ich waers jedenfalls eigentlich gern nicht. ABER WAS TUT MAN DENN DAGEGEN, Hm??? irgendwelche vorschlaege? kiffen? saufen? kopf gegen die wand, um komplizierte gedanken zu vertreiben?
@boubou: ja, seinen versprecher "komplexiert" finde ich auch interessant. nur komishcrweise habe ich mich vor meiner beziehung zu ihm nie als "komplexiert" betrachtet, sprich, die "komplexe" kamen mit ihm in mein leben...
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