bei uns hat mein mann den erziehungsurlaub genommen.und er macht seine sache wirklich gut. klar gibt es ab und zu kleinere reiberein,doch die sind in gesprächen meist schnell beseitigt.
sie ißt kein schwein und bechir erzählt ihr geschichten aus dem islam.damit habe ich auch kein problem.wenn yasmin alt genug ist soll sie selbst über ihre religion entscheiden.andere dinge,die in tunesien gang und gebe sind habe ich aber nicht akzeptiert.so z.B. daß die neugeborenen 40 tage das haus nicht verlassen als schutz vor "bösen" augen.nachdem ich meinen mann über die vorteile von spaziergängen zur abhärtung der kinder erklärt habe,ist er jetzt ein fan von frischluft.die kleine war gerade einen monat alt(noch keine 40 tage),als wir nach hammamet flogen und er [daumen] hat den kinderwagen bis zur familie geschoben.ich denke,probleme bleiben bei kindererziehung nie aus.aber es ist eine kommunikationssache um viele probleme zu lösen oder erst gar nicht aufkommen zu lassen.wir haben mit der geburt unserer tochter eine verantwortung übernommen,die uns beide betrifft.dazu gehört nun auch mal windeln wechseln,tränen trocknen und manchmal auch grenzen setzen.ich finde es schade,wenn sich männer aus der erziehung raushalten,weilsie meinen daß man uns frauen das muttersein mit in die wiege gelegt hat.keiner ist perfekt und wir lernen täglich dazu(und gott sei dank sind kinder nicht nachtragend)