Ach Claudia! Das wäre doch langweilig. [Breites Grinsen]

Hier eine ausführliche Definitionen zu "Macho"´aus www.wissen.de:
Der Macho, der übertrieben männliche Mann, war und ist neben dem Chauvinisten das Feindbild der Frauenbewegung. Doch während der Chauvi "nur" ein Gegner der Gleichberechtigung ist, der auf patriarchalischen Privilegien besteht, betont der Macho - mehr Praktiker als Theoretiker - sein eingebildetes Überlegenheitsgefühl zusätzlich durch Männlichkeits- und Herrschaftsrituale: ob er nun rüpelhaft Zoten reißt, sich das Bier bringen lässt, Frauen reihenweise "vernascht" oder gewalttätig wird.
Der Begriff Macho geht auf das spanisch-lateinamerikanische Phänomen des Machismo (von span. macho 'männlich', 'stark', 'rau'; von lat. masculus 'männlich') zurück, das in den patriarchalischen Gesellschaften Südamerikas weit verbreitet ist. In Deutschland wurde er in den 70er und 80er Jahren als Schlagwort populär - eine negativ besetzte Gegenposition zum Bild der "neuen" sanften Männer, die, wie sie Mitte der Achtziger beschrieben wurden, "hüten und pflegen, saubermachen und aufwischen, zärtlich sind und also Dinge tun, die sonst Frauen zugeschrieben werden".
"Das Wichtigste für den Macho ist es, Frauen zu sammeln. Zu einer dauerhaften Beziehung ist er unfähig", tadelte "Der Spiegel" 1986 diese Art Männer, nachdem er schon 1983 den Showmaster Joachim Fuchsberger als Bonsai-Macho kritisiert hatte. Auch wies das Magazin darauf hin, dass selbst die spanische Männerzeitschrift "Hombres" unter dem Titel Macho-Dämmerung den Herren der Schöpfung andere Manieren beibringen wolle.
Der Wiener Schlagerbarde Rainhard Fendrich witzelte hingegen 1988 in seinem Song "Macho Macho": "Macho Machos bleiben in Mode", / "Macho Machos sterben net aus." Und er sollte Recht behalten: Seit Ende der Neunziger gibt es im US-Fernsehen die erfolgreiche "The Man Show", die das Bild des sexistischen Proleten wieder kultiviert.