Lieber Papa shak,
bei Deinem Beitrag musste ich schmunzeln. Deine Ausführungen legen Nahe, dass es wesentlich angenehmer sein könnte, einen musl. Liebhaber zu haben, als einen musl. Ehemann. Da sind dann wirklich innerhalb der Beziehung beide gleichberechtigt und keiner muss "erzogen" werden.
Übrigens hat es in der ganzen islamischen Geschichte auch immer schon Frauen gegeben, die solche Vorschriften nicht anerkennen wollten, obwohl sie ihre Religion schätzten und schätzen und bei denen ein europäischer Einfluss nicht unbedingt ausschlaggebend war.
Der Schutz der Frau nach außen ist eine
wunderbare Sache, die wenn sie nicht in Bevormundung ausartet, wir bestimmt ohne weiteres vom Islam übernehmen wollten, nicht wahr? Jedoch gleichzeitig in der Ehe dem Mann einen Freibrief zu geben, um zu schlagen, was soll man davon halten? Woher bezieht der Mann sein Wissen, was unter Widerspenstigkeit fällt und wieviel Schläge er für was austeilen kann. Und was ist z. B. mit der Vergewaltigung innerhalb der Ehe?
Viele offene Fragen, vielleicht habt Ihr Antworten?
Nichts für ungut,
Rosa