hallo anna, du schriebst, dass es schon oft ziemlich schwierig ist und du durchaus manchmal an der beziehung bisschen zweifelst bzwe. gezweifelt hast...
mich wuerde mal interessieren, falls das dir nicht zu persoenlich ist, was die hauptsaechlichen probleme eigentlich so sind.
es gibt doch sicher einiges, was so quasi jeder an unterschieden und missverstaendnissen usw erlebt. wie natuerlich auch das ganz individuelle, was ddie person ausmacht, unabhaengiger von der herkunft.
ich finde allerdings, dass das unglaublich schwer zu trennen ist.
also, verraest du uns ein bisschen mehr, auf was fuer probleme ihr so gestossen seid im laufe der zeit, und wie ihr das geloest habt?
und an welchen punkten und zu welchen themen du stark an der langfristigen zukunft dieser beziehung gezweifelt hast?
und was habt ihr anderen so fuer erfahrungen gemacht, was sind die hauptstreitpunkte in der beziehung?
ich habe es immer als erleichternd empfunden, wenn ich von jemanden genau die gleichen geschichten gehoert habe, die ich erlebe mit meinem mann, andererseits dann aber auch viel gefunden wo ich sagen konnte: gott sei dank, da ist er doch so anders...
und es ist halt auch interessant, wie sich andere in gleichen situationen zu bestimmten themn arrangiert haben.
deswegen die frage.
in unserem bekanntekreis ist gerade wieder ein dtsch-arabisches paar, wo mich die frau schon loechert, was sie denn in so einer eventuellen ehe erwarten koennte. dabei faellt es mir schwer, verallgemeinerungen zu finden, was ja auch gut so ist. manches an streitpunkten aber ist doch irgendwie doch absehbar, oder nicht?
wuerde mich auch ueber eine mail freuen, wenn du oder jemand anderes das hier nicht ausbreiten will.
lg,
uli
PS: das interview mit alfred memmi kenn ich (ist aus " fremde" nicht?
ein sehr interessantes buch, wo man mal ein bisschen die seiten wechselt beim blick auf eine binattionale beziehung in der gheimat eines der partner. auch da habe ich einige verhaltensweisen wiedererkannt, bloss eben umgedreht, bei der frau in tunesien.
der aussage zum funktionieren binationaler beziwhungen kann ich auch nur halb teilen, es liegt nicht an der bildung, sondern am interesse und dem wissenwollen udn lernenewollen. denn viele haben gar nicht die moeglichkeit gehabt, die bildung zu erlangen, die ihnen entsprochen haette.
mam sollte sich schnell von der vorstelung trennen, ein mensch mit mindere bildung und ausbildunge sei weniger intelligent und "gebildet". das gilt auch hier in deutschland. wie viele bedepperte gelangweilte, desinteressierte studenten kenn ich, dagegen aber genug engagierte, interessierte handwerker mit 10-klasse abschluss und klemptnerausbildung oder so.
ach ja, und ganz wichtig im leben, vielleicht entscheidender als AUSbildung: herzensbildung.