hallo annegreth,
wahrscheinlich bestätigen die ausnahmen die regel, denn wie aus meiner geschichte teilweise ersichtlich, ist mein ex-mann akademiker, hat also einen hohen bildungsgrad, hat in london, paris und new york studiert und praktikas gemacht, ist also nicht gerade der typische mensch aus dem dorf, dessen horizont gerade bis zum ende der strasse reicht. ich selbst bin auch akademikerin und schon viel in der welt herumgekommen und sehr interessiert an den kulturen und den menschen, die diese ausmachen. das würde eigentlich die meinung, dass ein hoher bildungsgrad und eine im herzen veranlagte toleranz die wichtigsten voraussetzungen für eine binationale ehe sind widerlegen.
sicherlich spielt der bildungsgrad eine grosse rolle, aber auch gebildete menschen können in "urzeitliches" verhalten zurückfallen, wenn der druck nur gross genug ist. und die ehre ist bei vielen nationen die heiligste kuh überhaupt. da sind die deutschen doch etwas anders veranlagt, denn der gesellschaftliche druck äusserst sich eher in solchen dingen wie finanziellem oder beruflichen prestige.
sicherlich auch wieder ein allgemeinplatz, aber dem grossteil der deutschen ist diese art ehre, die viele araber von klein auf eingepflanzt bekommen relativ fremd.
ich freue mich jedesmal sehr, wenn eine solche ehe, egal zwischen welchen nationen, sich als dauerhaft erweist, denn damit sind wieder ein paar schranken mehr überwunden, die uns menschen schon viel unglück verschafft haben.
steif,
schade, dass ich noch nichts von dir gehört habe. bin sehr gespannt auf deine definition der männlichkeit.
grüsse