In all Euren Beiträgen zu diesem Thema habe ich bisher den entscheidenden Punkt vermisst:
Die Tatsache, daß alle Papiere vollzählig und in Ordnung sind ist eine Sache- der Grund warum dennoch viele Visaanträge abgelehnt werden ist, daß die Deutsche Botschaft nicht davon überzeugt ist, daß der Antragsteller nach Ablauf der Besuchszeit wieder nach Tunesien zurückkehren wird. Es kommt also vor allem darauf an, mit geeigneten Papieren nachzuweisen, daß der Antragsteller die feste Absicht hat, Deutschland nur zu besuchen und dann wieder nach Tunesien zurück zu kehren. Aus meiner Erfahrung kann dies nachgewiesen werden, wenn er eine gute, feste Anstellung in Tunesien hat und/oder wenn er dort über Vermögen (z.B. Grundbesitz) verfügt.
Ein tunesischer Student oder gar ein Arbeitsloser aus durchschnittlichen Verhältnissen wird daher nahezu keine Chancen auf ein Besuchsvisum haben.
Dies ist keine graue Theorie sondern bittere Erfahrung - ich war so blauäugig einen tunesischen Studenten für 4 Wochen nach Deutschland einzuladen- was aus den geschilderten Gründen gescheitert ist.
Da halfen auch Anrufe und Faxe an die Botschaft und auch ein Widerspruch nicht weiter
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Schlussfolgerung für alle die es versuchen wollen: Beschafft möglichst viele Papiere, die eine [B]Rückkehrwilligkeit/B] bestätigen.