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Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136937
16/12/2005 23:35
16/12/2005 23:35
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Joined: Apr 2005
Beiträge: 67 NRW
Katusha
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Hallo zusammen, brauche mal Eure Hilfe. Ich beschäftige mich die ganze Zeit damit, wie man einem Menschen unterstützen kann, der sich im Urlaub verliebt hat und nicht weiß welches die richtigen Entscheidungen sind. Was erwartet Ihr von denen, die ihr um Rat bittet? Klare Worte, lieber schweigen, sollen sie Euch helfen, oder nur da sein. Wie würdet ihr wann reagieren. Was erwartet Ihr von Euren Freunden, Familie wenn ihr dort sagt: Ich habe mich im Urlaub verliebt, es war Liebe auf den ersten Blick. Und nach ein paar Urlauben heiraten wollt. Absolute Zustimmung, oder ruhig ein paar Bedenken zum Nachdenken? Falls es was zu warnen gäbe, welche Warnung käme überhaupt an? Und die, die eine Beziehung hinter sich haben, die aufs Ausnutzen hinaus lief. Was hätte Euch vielleicht eher zum Nachdenken angeregt? Wenn es schief laufen sollte. Können das Eure Freunde, Familie erkennen, oder würdet ihr das niemanden preis geben. Wie würdet ihr Hilfe erwarten Wäre toll, wenn Ihr mir hier helfen könntet.
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136938
17/12/2005 07:02
17/12/2005 07:02
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Joined: Dec 2005
Beiträge: 142 Berlin
amelie
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Joined: Dec 2005
Beiträge: 142
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Guten Morgen Katusha! Tja, was hab ich in dieser Situation- "Verliebt in Tunesien"- von meinem Umfeld erwartet? Genau das, was wir vorher schon getan haben, einen konstruktiven Austausch.Mit der besten Freundin funktionierte das auch sehr gut,ich wußte, dass sie es in jeglicher Hinsicht hinterfragen und ggf. auch Kritik üben würde.Gut ist, wenn man jemanden an der Seite hat, der einem in dieser Phase auch mal negative Dinge aufzeigt,die eintreten könnten- soetwas schiebt man ja in dieser ersten Verliebtheit gern von sich. Aber macht nicht genau das eine tiefe Freundschaft aus? Für mich ja und ich bin noch heute dankbar, dass ich nächtelang mit ihr darüber reden konnte, sie mir "Stoff" zum nachdenken geliefert hat... Bei einem Teil meiner Familie(insbesondere meine Mutter) bin ich allerdings auf derbe Kritik gestossen.Kritik, die jeglicher Grundlage entbehrte. Man war nicht bereit,sich mit der Materie zu befassen, sondern schoß nur mit irgendwelchen weit dahergeholten Argumenten.Im Nachhinein denke ich, dass es zum grossen Teil Verlustängste waren und die Angst vor dem Unbekannten(fremdes Land,fremde Religion).Hatte immer gedacht, in meiner Mutter einen offenen und toleranten Menschen an meiner Seite zu haben, aber wenn es um die eigene Tochter geht, ist vieles anders. Auch wenn es nie wirklich die Situation gab, dass ich mich zwischen meinem Mann und meiner Familie entscheiden mußte, so ist das Verhältnis zwischen meiner Mutter und mir doch jetzt ein anderes. Sie hat ihre Konsequenzen aus den meinigen gezogen und nur langsam kommt die Annäherung wieder. Die Herzlichkeit meiner Schwiegerfamilie hilft mir darüber ein wenig hinweg und im Moment bin ich öfter dort als bei meiner eigenen Familie. Über meine Konsequenz gegenüber meiner Mutter bin ich heute noch froh, ich hätte nicht mehr in den Spiegel schauen können, wenn ich meine Entscheidung von ihr abhängig gemacht hätte. Mein Mann und seine Familie sind zu einem grossen Teil meines Herzens geworden und ich bin dankbar, dass ich das alles erleben darf. Ich hätte mir so manches Mal gewünscht, mit meiner Mutter ruhig und konstruktiv über das Für und Wider einer solchen Beziehung zu reden. Das war leider nie möglich, weil die Emotionen überschäumten. In meinem Bekanntenkreis funktionierte das schon eher, vielleicht weil diese(bis auf meine beste Freundin)nicht so emotional involviert waren. Fazit: Ich bin sehr dankbar, dass ich Menschen an meiner Seite hatte und habe,mit denen ich zu jeder Zeit meine Gedanken austauschen konnte und kann.Ein Freund ist der für mich, welcher mir nicht nur Honig um die Schnute schmiert, sondern seine tatsächlichen Gedanken äußert.. Allen, die eine Entscheidung für sich treffen müssen, wünsche ich viel Glück! Ich für mich habe hoffentlich die Richtige getroffen, in ein paar Jahren werde ich es wissen... Einen schönen Tag für euch alle, Amelie ![[Wink]](images/icons/wink.gif)
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136940
17/12/2005 13:51
17/12/2005 13:51
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Joined: Feb 2005
Beiträge: 2,793 CH
chamla
Mitglied*
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Joined: Feb 2005
Beiträge: 2,793
CH
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@all ich erwarte von meinem freunden nichts weiter als dass sie so mit mir sind wie vorher. also dass sich nicht immer alles um die religion meines verlobten, bzw. dessen nationalität und mentalität dreht. manchmal hab ich ein ganz simples problem mit ihm dass sicher auch viele paare haben abgesehen welche nationalitätsunterscheide vorhanden sind. aber es wird dann oft einfach reduziert auf unsere unterschiedlichkeit und das nervt mich tierisch. ich habe freunde (wirlich gute freunde), die einfach immer nur alles negativ sehen und mich seit ich mit meinem verlobten zusammen bin (immerhin schon 16 monate) immer mit dem gleichen kram nerven. ich überlege mir viel und mache mir ganz ganz viele gedanken und die, die mich kenne wissen das auch, also warum nicht einfach da sein, und versuchen einfach tolerant zu sein und zu verstehen das es sich um eine beziehung handelt, die nicht immer einfach ist, aber mich glücklich macht.. und sich auch mit mir freuen.... ich halte auch nichts von "freunden" die einem nur honig ums maul schmieren. war immer bereit auch zu diskutieren, kritik anzunehmen aber wenn man das 1,2,3,4 mal besprochen hat, warum dann immer weiter reden ?? das versteh ich nicht und leider muss ich sagen, dass so einige meiner "freunde" unsere freunschaft "verdiskutiert" haben.. was sehr schade ist und darüber bin ich auch traurig. alles liebe tschüüs ![[winken3]](graemlins/winken3.gif)
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136943
17/12/2005 21:50
17/12/2005 21:50
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Joined: Oct 2005
Beiträge: 96 Niederbayern
Ailia
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Joined: Oct 2005
Beiträge: 96
Niederbayern
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Tja, was hatte ich erwartet, als ich allen erzählt habe, dass ich mich im Urlaub verliebt habe? Eigentlich nichts. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass es als Tatsache zur Kenntnis genommen wird - so wie meine früheren Freunde auch.
Die Reaktionen waren dann ganz unterschiedlich. Meine beste Freundin z.B.: Sie hat in einem Gespräch, gleich nachdem ich ihr erzählt hatte, dass es mir ernst ist (sie war im Urlaub dabei und kannte ihn) versucht mir die rosarote Brille abzunehmen, hat mich auf Probleme hingewiesen, zu bedenken gegeben, ob es ihm wohl so ernst ist, wie mir. Ich habe unsere Beziehung verteidigt - und sie hat nie wieder ein Wort über ihre Bedenken verloren, sondern mich in Allem unterstützt. Erst viel später, als wir längst glücklich verheiratet waren und Kinder hatten, hat sie mir gestanden, dass sie meine Entscheidung für absolut verrückt gehalten hat.
Mein restlicher Freundeskreis hat sich mir gegenüber nicht anders verhalten, als hätte ich erzählt, dass ich jemanden aus unserem Dorf heiraten will. Was sie alle gedacht haben, kann ich mir denken, aber die Zeit hat sie eines besseren belehrt.
Meine Familie - davor hatte ich ein bißchen Angst. Ich hatte mir gewünscht, dass meine Entscheidung mitgetragen wird. Hier schlug mir der stärkste Widerstand entgegen - meist rational, manchmal aber auch sehr emotional. Wir haben viel diskutiert, Möglichkeiten abgewägt. Um ihn kennenzulernen haben meine Eltern ihn dann (ich war noch Studentin und konnte keine Einladung machen) über Weihnachten zu uns eingeladen. Die Lösung, die meine Eltern dann für das Hochzeits-Problem angeboten haben war, ihn erstmal als Aupair zu sich einzuladen. So wollten sie uns ein Jahr "Probezeit" verschaffen. Hat aber leider nicht so funktioniert, da er ja als Aupair keine Arbeit suchen konnte und ihm deshalb die Decke auf den Kopf gefallen ist. Nach drei Monaten haben wir meinen Eltern dann erklärt, dass wir doch heiraten wollen. Nachdem das nunmal meine Entscheidung war, wurde diese von meinen Eltern respektiert und mitgetragen, auch wenn weiterhin Bedenken bestanden. - Die haben sich nach über neun Jahren Ehe und drei Kindern inzwischen übrigens zerstreut. Meine Eltern schätzen meinen Mann mittlerweile sehr.
Die meiste Angst hatte ich vor dem Gespräch mit meiner Oma, bei der ich groß geworden bin und die sehr katholisch ist. Doch sie hat am besten von allen reagiert. Sie hat geweint - ihre Worte haben mir aber Mut gemacht: "Wenn Du mit ihm glücklich wirst, dann ist es gut für Dich und für mich."
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136944
18/12/2005 13:04
18/12/2005 13:04
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Joined: Apr 2004
Beiträge: 136 Linz
Mahdia-Krissi
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Joined: Apr 2004
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Linz
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Ich habe ein großes Glück, meine Familie hat keine Vorurteile und daher auch keine Probleme mit meiner Liebe....sie meinen, dass ich selbst wissen muss, was ich mache, ich bin alt genug und kann selbst entscheiden, wen ich liebe, bzw. was ich für die Zukunft will.
Meine Mama hat nur beim Thema Kinder etwas Angst, weil man da halt leider so Horror Geschichten hört....das ist ihre Angst, aber wenn ich ihn heirate, dann kommen sicher früher oder später auch Kinder, vor allem, ich möchte ja noch vor meinem 30. Geburtstag Kinder haben .....hab also noch ein paar Jährchen Zeit ;-)
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136946
18/12/2005 21:43
18/12/2005 21:43
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Joined: Dec 2005
Beiträge: 234 Südthüringen
la_joie
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Südthüringen
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Hallo an alle!!! Also: Bei mir waren die Reaktionen ziemlich unterschiedlich. Die erste Freundin, die davon erfahren hat, hat sich eigentlich gar nicht dazu geäußert... Die nächste Freundin meinte nur "Naja...solche 'Urlaubsbekanntschaften' halten meistens eh nicht lange.!" Diese Freundin gehört heute zu den Leuten, mit denen ich noch am ehesten über meinen Freund reden kann. Sie hat für so ziemlich alles Verständnis und ist der Meinung, dass bei einem deutschen Partner die gleichen Probleme auftreten könnten, jedoch hat sie mich auch mal dezent darauf hingewiesen, dass ich bitte aufpassen soll. FIND ICH GUT!!!!! Eine andere Freundin nahm die Beziehung überhaupt nicht ernst, da ich "ihn ja wahrscheinlich eh nie wieder sehen werde" (sie hat sich jedoch geirrt - ich war schon mal wieder bei ihm) Und meine beste Freundin: Mit ihr kann ich wider Erwarten eigentlich gar nicht über ihn reden. Als ich das erste Mal wirklich mit ihr über ihn geredet habe, machte sie mich permanent nur auf die eventuellen Gefahren aufmerksam. Visum, Aufenthaltsgenehmigung, etc. Ihr letzter Satz in diesem Gespräch war, ich solle doch mal das Buch "Nicht ohne meine Tochter lesen". Als ich ihr letztens von einer Situation erzählt hab, die ich eigentlich ganz witzig fand, flüsterte sie immerzu nur das Wort "Aufenthaltsgenehmigung" vor sich hin, obwohl es in diesem Fall wirklich absolut unangebracht und bezugslos war. Und so ist es im Grunde immer. Sie redet immer nur von den Dingen, die evtl. passieren könnten und falls wir mal heiraten sollten, würde sie, egal wie, immer um mich besorgt sein... Das ist alles, was sie sagt und insofern kann ich mit ihr eigentlich gar nicht über ihn reden...was ich ziemlich schade finde. Meine Mutter findet ihn toll (was natürlich auch daher kommt, dass sie selbst einen tun. Freund hat ![[Wink]](images/icons/wink.gif) ) Demzufolge versteht sie mich natürlich. Der Rest der Familie ignoriert die Beziehung, nimmt sie nicht ernst oder äußert sich, dass sie keinen "Bin Laden" in der Familie haben wollen. Das war die krasseste Äußerung überhaupt! Es ist einfach nur unfair und eine riesengroße Frechheit!!! Was ich erwarte bzw. mir wünsche ist also, dass die Beziehung respektiert und akzeptiert wird, dass Verständnis gezeigt wird, ohne dass permanent auf mgl. Gefahren hingewiesen wird. LG. Tina
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136948
19/12/2005 08:56
19/12/2005 08:56
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Joined: Oct 2005
Beiträge: 939 Deutschland
Rabeb
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Deutschland
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Guten Morgen,
da ich meinen Freund noch nicht so lange kenne - seit September - habe ich es vorgezogen noch nicht mein ganzes Umfeld einzuweihen. Meine Mutter war im September mit mir im Urlaub und hat ihn also auch kennen gelernt. Letztendlich war das aber relativ. Die Diskussionen über meinen jetztigen Flug waren wirklich lächerlich und es kam mir so vor als wäre ich alleine in Tunesien gewesen. Da kamen so Argumente wie "pass auf, da wirst Du entführt", "treib Dich nicht alleine in dunkelen Straßen rum", "geh bloß nicht in die Dörfer", usw. Mittlerweile hat meine Familie sich aber damit abgefunden.
Meine beiden besten Freunde stehen voll hinter mir. Sie reden zwar auch mit mir über die schwierigen Seiten, aber sie freuen sich für mich und hoffen, dass unsere Beziehung eine Chance hat.
Ich denke, wenn ich jetzt wiederkomme, dann wird es über kurz oder lang das restliche Umfeld erfahren und da rechne ich mit ziemlich heftiger Kritik. Leider sind viele Leute nicht so weltoffen wie sie es behaupten.
So eine Entscheidung für eine Beziehung muss man einfach alleine treffen. Ich würde meine Eltern genauso wenig fragen, wenn ich einen deutschen Freund hätte.
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136949
19/12/2005 11:32
19/12/2005 11:32
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Joined: Apr 2005
Beiträge: 67 NRW
Katusha
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NRW
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Danke für Eure vielen Erfahrungen. Es ist interessant zu erfahren, dass sich alle Kritik wünschen, aber auch in Kauf nehmen Familie oder Freunde für die Urlaubsliebe aufzugeben. Ich hoffe Ihr habt wirklich alle die große Liebe gefunden, denn einige von Euch zahlen ja wirklich einen hohen Preis. Schlimm finde ich auch, dass bei Euch im Umfeld der eine oder andere rassistisch oder mit Vorurteilen reagiert hat. Manchmal ist mir jedoch aufgefallen, dass jegliche Kritik als rassistisch und als Vorurteil abgetan wurde, weil einige Verliebte sich gar nicht damit auseinander setzen wollten. Aber ich denke und hoffe das ist bei Euch nicht der Fall. Mich freut es jedenfalls, dass Ihr wohl alle schon eine länger glückliche Beziehung führt. ;)Und bei den Meisten habe ich auch das Gefühl sie haben sich mit Für und Wider auch auseinander gesetzt. Habe jetzt nochmal eine weiter Frage. Wie würdet Ihr denn in folgender Situation reagieren, oder von Eurem Umfeld erwarten? Ihr habt Euren Schatz geheiratet, weil es auch die einzige Möglichkeit war, dass er einreisen durfte. Da ihr auch nicht eine gemeinsame Sprache sprecht blieben Euch nur die gemeinsamen Urlaube und ein paar kurze Telefonate, um sich ein bischen kennenzulernen. Euer bester Freundeskreis hat mit Euch viel diskutiert und war von dem Gedanken nÃcht begeistert. Außerdem haben sie einige Geschehnisse kritisiert, die wirklich nicht mit Vorurteilen oder Rassismus etwas zu tun haben (Parallel eine andere Touristin, verstecke Gelderwartungen usw.). Trotzdem heiratet ihr denn Mann. ALle sagen, ok, wir finden es nicht toll, hätten es nicht getan und finden auch sein Verhalten, von dem was wir von Dir gehört haben, nicht positiv, aber wir wünschen Dir viel Glück und lernen ihn erst mal kennen. Vielleicht sind wir ja dann auch ganz begeistert und sehen wie glücklich Du bist, dann das ist für uns wichtig, egal was wir vielleicht denken. Ihr stellt den Mann Euren Freunden vor und merkt, dass wohl was nicht stimmt. ![[Smile]](images/icons/smile.gif) Wißt aber nicht, dass Eure Freunde enttäuscht sind. Denn was sie beobachten ist, dass Euer Partner Euch respektlos behandelt. Sie sprechen Euch aber nicht darauf an, sondern ziehen sich nur etwas zurück. Nur eine Person sagt, dass der erste Eindruck nicht positiv war und man keine tiefere Freundschaft zum Partner aufbauen möchte. Möchtet Ihr das Eure Freunde Euch ehrlich die Meinung sagen, oder wollt Ihr lieber Eure Ruhe? Was wäre wenn die Freunde Recht hätten und ihr merkt auch, dass was nicht stimmt? Würdet Ihr wollen, dass sie sich zurück ziehen und warten bis Ihr kommt, oder sollen sie das Ganze ansprechen? Würdet Ihr von guten Freunden erwarten, dass sie sich trotzdem mit Euch treffen und immer weg gucken, wenn Euer Partner sich in ihren Augen respektlos Euch gegenüber verhält? Oder könntet Ihr verstehen, wenn sie sich zurück ziehen?
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136950
30/12/2005 00:40
30/12/2005 00:40
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Joined: Dec 2005
Beiträge: 234 Südthüringen
la_joie
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Joined: Dec 2005
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Südthüringen
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also ich würde ja einen mann, mit dem ich mich nicht verständigen kann schon mal gar nicht heiraten...wie soll man da denn bitte über gemeinsame oder unterschiedliche ansichten reden können??? ![[Confused]](images/icons/confused.gif) und sowas macht ja schon irgendwie eine beziehung aus, oder nicht. Ich liebe dich kriegt man ja wahrscheinlich doch irgendwann hin, aber das reicht glaube ich nicht für eine beziehung, bzw. EHE!!! Aber wenn's denn so sein soll, muss man es wohl erstmal als gegeben hinnehemen... Was meine freunde angeht, würde ich schon wollen, dass sie mir ihre beobachtungen mitteilen, sich aber nicht zurückziehen. ich denke es kommt schon auch drauf an, wie lange man zusammen ist... weil wenn noch das "große verliebtsein" da ist, ist man wohl eher resistent auf sowas oder will gar nicht auf sowas reagieren, weil man ja soooooooooooooo verliebt ist und die welt einfach schön ist. wenn die rosarote brille weg ist, denkt man wohl eh vielmehr nach und merkt sowas mehr. sich zurückziehen fänd ich blöd, aber verständlich. bei meiner eigentlic besten freundin, mit der ich immer über alles reden konnte, ist es inzwischen so, dass wir kaum noch reden, weil ich will logischerweise auch mal über meine beziehung reden, was bei ihr nicht geht, weil sie sofort mit tausend evtl.-situationen kommt. (s. "nicht ohne meine tochter"- dieses buch ist eines ihrer haupteinwände). OK.Fazit: ich kann nicht verstehen, dass man ihn überhaupt heiratet, zu den beobachtungen meiner freunde stellung nehmen und nicht wollen, dass sie sich zurückziehen, es aber verstehen. und wenn an ihren beobachtungen was dran ist, würde ich mich früher oder später wohl eh schlecht behandelt fühlen... LG.Tina
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Re: Was erwartet Ihr von Eurem Umfeld, wenn ihr Euch für eine Urlaubsliebe entscheidet?
#136959
30/12/2005 11:52
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Patty: ich hab - bis ich verheiratet war - auch so gedacht: meine Freunde bleiben meine Freunde... das änderte sich aber mit der Beziehung in´s Ausland: ich entwickelte andere Interessen, als die, die ich vorher hatte - mein Blickwinkel änderte sich, weil eine Fernbeziehung eben nicht vergleichbar ist mit einer Beziehung zu jmd, der gleich "nebenan" wohnt - ich hatte mit anderen "Problemen" zu tun, die niemand von ihnen wirklich nachempfinden konnte (da sie eben andere Situationen hatten). Das war der erste "Bruch" mit Freundschaften, die aber auch eher beiläufig waren. Der zweite Bruch - und das tat mir auch weh - kam dann mit der Hochzeit: man kümmerte sich um Papiere, Visum, "wie kann er sich einleben", Jobsuche etc... Sicher, es lag auch an mir: man hat nicht mehr soviel Zeit gehabt - wollte die erste Zeit genießen und Stadt und Land zeigen etc. Aber wenn das Verständnis da schon fehlt, dann tut´s mir leid... Ganz schnell war ich schwanger und da gab´s wiederum andere Interessen...
Ich sag ja nicht, daß es bei allen so ist - es ist meine Erfahrung. und eben: NICHT JEDER Freund ist ein "Lebensgefährte" - so sehr man es sich wünscht, das Leben miteinander zu verbringen. Das ist der Lauf der Zeit und ich bin froh, daß ich loslassen konnte und es so akzeptiert habe.
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