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KUF in nürnberg 26. september u.a. #99343
14/09/2005 12:18
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Süden
Karmoussa Offline OP
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Karmoussa  Offline OP
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Süden
4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Paradise Now" (3)
Unterzeile NL/F/D 2005, 90 Min., dF, Regie: Hany Abu-Assad
Text Kontroverser Spielfilm über zwei Palästinenser am Vorabend ihres geplanten Selbstmordattentats

Die Palästinenser Khaled und Saïd sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Jetzt hat man sie dazu bestimmt, sich als Selbstmordattentäter in Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Die voraussichtlich letzte Nacht ihres Lebens dürfen sie noch einmal im Kreise ihrer Familien in Nablus im Westjordanland verbringen. Selbstverständlich aber muss ihr Vorhaben streng geheim bleiben, und ihre Angehörigen dürfen nichts von dem geplanten Attentat erfahren. Am nächsten Morgen werden Khaled und Saïd an die israelisch-palästinensische Grenze gebracht. Auch wenn es sich bei dem mehrfach preisgekrönten Film um ein fiktionales Kunstwerk handelt, steht dahinter der Anspruch, ein möglichst realistisches Bild der Situation vor Ort zu zeigen und die komplexen Zusammenhänge deutlich zu machen.
Datum Beginn Montag, 26. September 2005
Uhrzeit Beginn 20:00 Uhr
Ort Cinecitta, Nürnberg,
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Das schlafende Kind" (15)
Unterzeile L’enfant endormi, Belgien/Marokko 2004, 95 Min., OmeU, Regie: Yasmine Kassari
Text Der Mythos vom schlafenden Kind und die Situation der Frauen in Marokko

In einem abgelegenen marokkanischen Dorf feiert man die Hochzeit von Zeinab. Am nächsten Morgen verlassen die Männer das Dorf, um ihr Glück in Europa zu suchen. Als Zeinab feststellt, dass sie schwanger ist, beschließt sie, einer marokkanischen Tradition folgend, das Kind in ihrem Leib schlafen zu lassen, bis ihr Ehemann zurückkommt. Nachdem Yasmine Kassari in QUAND LES HOMMES PLEURENT (2000) marokkanische Männer im spanischen Arbeitsexil porträtierte, widmet sie sich in ihrem ersten Spielfilm den zurückgelassenen Frauen.
"Es ist nebensächlich, ob der Schlafende ein Mythos oder Realität ist. Es handelt sich um eine gesellschaftliche Praxis, die sich aus der Anpassung der Menschen an sich im Laufe der Zeit herausbildende unterirdische und geheime Realitäten entwickelt hat. Solche Erfahrungen häufen sich an, lagern sich ab und kristallisieren sich schließlich in kulturellen Bräuchen. Was mich am Schlafenden interessiert hat, ist seine metaphorische Kraft." Yasmine Kassari

Di. 27.9., 21.15 Uhr, Filmhauskino
Do. 29.9., 20.15 Uhr, Kommkino
Datum Beginn Dienstag, 27. September 2005
Uhrzeit Beginn 21:15 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
zur Online Kartenbestellung
Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Checkpoint" (14)
Unterzeile Mahssomin, Israel 2003, 80 Min., OmU, Regie: Yoav Shamir
Text Spannende Langzeitbeobachtung der israelischen Kontrollstellen in Palästina

Drei Jahre lang beobachtete Regisseur Yoav Shamir den Alltag an den israelischen Grenzkontrollen zu Palästina. CHECKPOINT zeigt die Absurdität des Alltags dieser Soldaten und die oft verzweifelte Lage der Kontrollierten beinahe emotionslos und sehr nahe, enthält sich jeglicher Wertung. Durch die Intensität seiner Beobachtung erhält der Betrachter einen präzisen Blick auf die zerstörerische Wirkung auf beide Gesellschaften, welche die israelische Besetzung Palästinas ausübt.

Di. 27.9., 21.15 Uhr, Festsaal
Sa. 1.10., 15.00 Uhr, Festsaal
Datum Beginn Dienstag, 27. September 2005
Uhrzeit Beginn 21:15 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
zur Online Kartenbestellung
Preis Normal 6 Euro


4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Prostitution behind the Veil" (22)
Unterzeile Dänemark/Iran/Schweden 2004, 58 Min., OmU, Regie: Nahid Persson
Text Ein intensives Filmporträt von zwei Frauen im Iran

Minna und Fariba sind Nachbarn und gute Freundinnen, die sich gegenseitig unterstützen. Beide leben in ständiger Gefahr vor Strafverfolgung. Auch die Doppelmoral in der heutigen iranischen Gesell-schaft macht ihnen das Leben schwer, denn beide sind drogenabhängig und leben vom Straßenstrich in Teheran. Außerdem haben sie die Wahl, ihre kleinen Kinder allein zu Hause zu lassen oder sie mitzunehmen, während sie arbeiten. Meistens entscheiden sie sich für das Letztere. Einige ihrer Freier benutzen einen Weg, um Sex mit Prostituierten zu haben, der mit dem muslimischen Recht kompatibel ist: Sie heiraten die Prostituierten auf Zeit. Auch Minna und Fariba sind in einer "Ehe auf Zeit" verheiratet. PROSTITUTION BEHIND THE VEIL schildert den alltäglichen Überlebenskampf dieser Mütter in einem Land, in dem die Rechte für Frauen praktisch nicht vorhanden sind. Regisseurin Nahid Persson ist ein intensives und bewegendes Porträt der beiden Frauen und damit der gesamten heutigen iranischen Gesellschaft gelungen, die geprägt ist von religiösen Verboten, Unterdrückung der Frauen, wachsendem Chaos und sozialem Verfall.

Mi. 28.9., 21.00 Uhr, Festsaal
Sa. 1.10., 16.30 Uhr, Festsaal

In Anwesenheit der Regisseurin
Datum Beginn Mittwoch, 28. September 2005
Uhrzeit Beginn 21:00 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
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Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Arnas Kinder" (24)
Unterzeile Israel/Niederlande 2003, 84 Min., OmU, Regie: Juliano Mer Khamis, Danniel Danniel
Text Der mehrfach preisgekrönte Film zeigt auf unideologische Weise, wie Kinder Opfer des Nahost-Konflikts werden

"Es gibt keine Freiheit ohne Bildung, es gibt keinen Frieden ohne Freiheit", schreit Arna Mer Khamis kämpferisch den Kindern der Intifada zu. Die aus einer zionistischen Familie stammende politische Aktivistin und Trägerin des Alternativen Friedens-preises formierte anfangs der 90er Jahre eine palästinensische Theatergruppe, um Kindern wie Youssef, Ashraf, Ala, Nidal und anderen zu helfen, ihre Ängste, Frustrationen und Verbitterungen auszu-drücken, denen sie im täglichen Leben unter der militärischen Besatzung ausgesetzt sind. Ihr Sohn Juliano leitet das Theater und hält Proben und Alltag der Kinder mit einer Videokamera fest. Als er 2002 nach Jenin zurückkehrt, liegt die Stadt in Trümmern, das Theater ist zerstört. Wir sehen Ala als Führer einer Widerstandsbewegung mit einem Maschinen-gewehr in der Hand, Ashraf stirbt im Kampf um Jenin. Youssef begeht mit seinem Bruder Nidal ein Selbstmordattentat.

Do. 29. 9., 18.45 Uhr, Festsaal
Sa., 1. 10., 21.00 Uhr, Festsaal

In Anwesenheit der Produzentin Osnat Trabelsi
Datum Beginn Donnerstag, 29. September 2005
Uhrzeit Beginn 18:45 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
zur Online Kartenbestellung
Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Zeit der trunkenen Pferde" (33)
Unterzeile Iran 2000, 80 Min., OmU, Regie: Bahman Ghobadi, mit: Rojin Yunesi, Mehdi Ekhtiardini, Ayub Ahmadi & die Bewohnern von Baneh
Text Wir befinden uns auf einem Markt irgendwo im Irak, nahe der Grenze zum iranischen Kurdistan. Dort lernen wir Amaneh und ihre Brüder Madi und Ayoub kennen. Sie sind insgesamt fünf Geschwister, ihre Eltern haben sie verloren. Völlig auf sich allein gestellt, leben sie in bitterer Armut. Madi, der Älteste, ist kleinwüchsig und braucht die Fürsorge von allen: Er ist krank und muss operiert werden, um zu überleben. Die Kinder versuchen alles, um ihm eine Operation zu ermöglichen: Rojine, die älteste Schwester, willigt sogar in die Ehe mit einem Iraker ein, der für die Operation aufkommen will. Doch im letzten Moment weigert sich die Familie des Bräutigams, Madi mit über die Grenze zu nehmen ...
Der vielfach preisgekrönte Film zeigt die Situation der Kinder im Iran mit Bildern von geradezu überwältigender Schönheit und verdankt seine archaische Kraft den hohen dokumentarischen Anteilen in der Inszenierung. Er beschönigt oder verklärt nicht und stellt auf hohem ästhetischen und ethischen Niveau universelle Grundfragen.
ZEIT DER TRUNKENEN PFERDE ist Bahman Ghobadis erster langer Spielfilm und wurde auf dem Filmfestival von Cannes mit der "Caméra d’Or" ausgezeichnet.
Datum Beginn Freitag, 30. September 2005
Uhrzeit Beginn 15:00 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
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Preis Normal 3,6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Hasret heisst Sehnsucht - Erfahrungen türkischer Frauen" (34)
Unterzeile Deutschland 2004, 29 Min., dF, Regie: Klaus Balzer
Text Türkische Frauen, die in Deutschland leben, müssen in zwei Welten zu Hause sein

HASRET HEISST SEHNSUCHT erzählt von drei türkischen Migrantinnen, die eine gleichberechtigte Ehe leben wollen - alle drei scheiterten im ersten Anlauf am eigenen Mann, der eine ganz andere Vorstellung von der Rolle der Frau hatte. Nur eine, Orkide, hat nach dem Scheitern der ersten Ehe einen Mann gefunden, mit dem sie eine partnerschaftliche Ehe lebt: "Achtung in der Ehe heißt für mich, dass ich den anderen aussprechen lasse - und auch zuhören kann", sagt sie.

In Anwesenheit des Regisseurs
Datum Beginn Freitag, 30. September 2005
Uhrzeit Beginn 16:30 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
zur Online Kartenbestellung
Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Schildkröten können fliegen" (36)
Unterzeile Iran/Irak 2004, 98 Min., OmU, Regie: Bahman Ghobadi, mit: Soran Ebrahim, Avaz Latif, Saddam Hossein Feysal, Hiresh Feysal Rahman
Text Ein kurdisches Flüchtlingslager inmitten einer Steinwüste kurz vor dem amerikanischen Angriff auf den Irak. Zwischen Kratern, ausgebrannten Öltanks und Munitionskisten stehen die Zelte. Hier lebt ein 13jähriger Junge, der keine Familie mehr hat. Im Lager rufen den Jungen alle Satellit, weil er die neuesten US-Fernsehnachrichten kennt. So hofft er herauszubekommen, was mit dem Lager in Zukunft geschehen soll. Nicht nur Satellits Interpretationen der Weltlage machen den Jungen zu einer wichtigen Person im Camp. Die Zukunft, wenn nicht das Schicksal des Camps scheinen von seinen Prophezeiungen abzuhängen, was einen Jungen in seinem Alter überfordern muss.
Ihr tägliches Überleben im Camp sichern die Kinder, indem sie Landminen ausgraben, damit die Felder wieder bestellt werden können. Als Satellit der 14jährigen Agrin begegnet, verliebt er sich in das Mädchen, das schon ein Kind hat. Doch die junge Mutter bewahrt ein schreckliches Geheimnis. Der bevorstehende Angriff der US-Armee und die Zuneigung zwischen Satellit und der lebensmüden Agrin veranlassen den 13jährigen zu einer aufopferungsvollen Hilfsaktion, bei der er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Der Film konstruiert eine aussichtlose Lebenswelt zwischen Krieg, Verelendung und der Auflösung menschlicher Beziehungen. Trotzdem oder gerade deshalb lebt der Film von einem spezifischen, stellenweise sehr schwarzen Humor, der aus dem Überlebenswillen der Kinder erwächst. Ghobadis Film ist vielstimmig und vermittelt eine vielschichtige Realität.
Datum Beginn Freitag, 30. September 2005
Uhrzeit Beginn 17:00 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
Veranstalter Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V.
Vorverkaufsinfo Kultur Information in der Nürnberg Info, Kopfbau, Königstr. 93, 90402 Nürnberg, Tel. 09 11/231 4000
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Preis Normal 6 Euro

4. Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte: "Mauer" (41)
Unterzeile Mûr, Frankreich/Israel 2004, 98 Min., OmU, Regie: Simone Bitton
Text Filmische Meditation über die Entstehung der Mauer zwischen Israel und Palästina

Im klassisch dokumen-tarischen Ansatz zeigt der Film, wie die Mauer entlang der palästinisch-isra-elischen Grenze das eine Volk einsperrt und das andere eingrenzt. MAUER erlaubt einen letzten Blick auf die Schönheit der Landschaft und die Menschlichkeit seiner Bewohner, bevor sie hinter der Mauer verschwinden. Er lässt Zeit zum Nachdenken und reflektiert den Stillstand des Lebens und der Politik in dieser Region. Doch jede noch so imposante Mauer ist überwindbar. Und somit stehen in diesem symbolträchtigen Film diese Aufnahmen für die Hoffnung, dass auch diese Mauer eines Tages fallen wird.

Fr. 30.9., 20.00 Uhr, Kommkino
Mo. 3.10. bis Mi. 5.10., 19.00 Uhr, Kommkino
Datum Beginn Freitag, 30. September 2005
Uhrzeit Beginn 20:00 Uhr
Ort K4 - Kulturzentrum im Künstlerhaus (KUF ), Nürnberg
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und vieles mehr unter http://www.kubiss.de/scripts/vk/vksuch.asp

Re: KUF in nürnberg 26. september u.a. #99344
14/09/2005 12:56
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