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Re: buchtips?
#97561
29/09/2003 22:33
29/09/2003 22:33
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Joined: Aug 2003
Beiträge: 434 Euskirchen
alia2
Mitglied
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Mitglied
Joined: Aug 2003
Beiträge: 434
Euskirchen
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Hallo, hab gerade am Wochenende ein schönes Buch gelesen. Es heißt " Noch einmal meine Mutter sehen" und ist von Zana Muhsen. Es handelt davon, daß die 15 Jährige Zana und ihre jüngere Schwester Nadja von ihrem Vater unter dem Vorwand Urlaub in seiner Heimat zu machen, in den Jemen verkauft, und verheiratet! Was die Mädchen dort durchmachen und den Kampf der Mutter...! Hatte ich an einem Tag durch, konnte nicht aufhören! Oder die Bücher von Choga Regina Egbeme " Hinter goldenen Gittern" und die "Verbotene Oase", und handelt im ersten Teil vom Leben im Harem, ihre Ehe und ihre Flucht aus dieser! Im zweiten Teil geht es mehr um ihre Krankheit und die ihres Sohnes, Freundinnen und Ziehmütter. Auch etwas um Christlich-Muslimischen Spannungen in ihrem Land Nigeria! Liebe Grüße Sandra ![[winken2]](graemlins/winken2.gif)
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Re: buchtips?
#97563
29/09/2003 22:50
29/09/2003 22:50
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Joined: Sep 2002
Beiträge: 1,586 Heidelberg
Soly_Z
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Joined: Sep 2002
Beiträge: 1,586
Heidelberg
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Tunesien-Bücher, über die hier oft gesprochen wird: z.B. "Schiheb" von Martha L'Assad, die übrigens Mitglied im Forum ist. Es gab schon oft Buchempfehlungen im Forum, einfach suchen, und dann werdet Ihr fündig! Bestellen könnt Ihr das Buch bei Claudia wenn sie zurück ist für 18€ oder beim Verlag bestellen( Dagmar Dreves verlag). Hier eine Beschreibung:
"Schiheb ist arabisch und bedeutet Sternschnuppe. Und niemals in meinem Leben habe ich einen Menschen gekannt, dessen Name so gepaßt hat wie seiner. Es sind immer Augenblicke gewesen, die meine Leben bestimmt haben, seit ich ihn kannte. Rastlos und unstet, hitzköpfig und immer von einer inneren Unruhe getrieben, die ihn selbst zu zerreißen droht, auf der Suche nach dem Leben und gleichzeitig auf der Flucht vor sich selbst. Den Kopf voller Phantasien, für die ein Menschenleben kaum ausreichen dürfte, geballte Energie, gepaart mit Naivität und Enthusiasmus, die mich jedesmal im Vorbeirasen gepackt und mitgerissen hat, um dann in einem dunklen Nichts zu verpuffen. Getrieben von unseren Träumen haben wir Pläne geschmiedet und hätten wohl die Realität nicht einmal erkannt, wenn sie uns von vorne angesprungen und mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen hätte. Die Magie liegt in der Einzigartigkeit."
Die Autorin setzte in die Tat um, wovon viele Menschen träumen. Sie entfloh mit ihren Kindern dem deutschen Alltag und zog dorthin, wo immer die Sonne scheint.
"Schiheb" ist ihre Liebeserklärung an Tunesien, ein Land, das man verinnerlichen muss, um dort leben zu können. Dann wird es einen nie mehr loslassen.
Vor allem aber ist "Schiheb" ihre Liebeserklärung an einen ganz besonderen Menschen. Der ihr beibrachte, arabisches Handeln mit eigenen Augen zu sehen, und nicht mit europäischem Denken zu bewerten.
Und der ihr bewies, dass man trotz aller Widrigkeiten nicht wirklich scheitern kann, solange es noch einen Menschen gibt, der an einen glaubt.
Dieses Buch beleuchtet auf neue Art viele der kulturellen und religiösen Hintergründe, die zwischen der arabischen und der westlichen Kultur immer wieder zu Missverständnissen führen, und ein verständnisvolles Miteinander meist schon im Keim ersticken. "
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Re: buchtips?
#97565
30/09/2003 07:04
30/09/2003 07:04
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Anonym
Nicht registriert
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Anonym
Nicht registriert
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Hallo,
wie wäre es denn mit "Die Fremde" von Alber Memmi? Hier eine Kurzbeschreibung von dem Buch, das auch bei Amazon angeboten wird: "Kurzbeschreibung Frisch verheiratet kehrt der Erzähler, Tunesier und Jude, der soeben in Paris sein Medizinstudium abgeschlossen hat, zusammen mit Marie, die aus dem Elsaß stammt und katholisch ist, in seine Heimat nach Tunis zurück, wo er als Arzt arbeiten will. Er freut sich auf das Wiedersehen mit seiner Familie, seinen Freunden, freut sich auf die Stadt, die er so liebt. Die an Europäische Lebensweise gewöhnte Marie aber erlebt einen Kulturschock. Die fortschrittliche Frau will sich nicht vereinnahmen lassen, nicht Teil der abgeschlossenen orientalischen Frauenwelt werden. Mühsam versucht der zurückgekehrte Sohn, einerseits den Erwartungen seiner Familie zu entsprechen und andererseits den Ansprüchen seiner modernen Frau zu genügen. Aber Marie wird ihm immer mehr zur Fremden. Als dem Paar der erste Sohn geboren wird und dieser nach Familientradition beschnitten werden soll, kommt es zum Eklat. Autorenporträt Albert Memmi, geboren 1920 in Tunis, Schriftsteller, Soziologe und Literatursoziologe. Professor Emeritus der Universität Paris, Professor der Universität Washington D.C. In Deutschland wurde Memmi vor allem bekannt durch seine Schriften zur Soziologie des Kolonialismus, zum Rassismus und zu gesellschaftlichen Randgruppen. Albert Memmi lebt in Paris." LG Anna
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