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kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8031
10/10/2003 08:07
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kürzlich hatte ich eine interessante unterhaltung mit meiner freundin tina, 34, deutsche abstammung, mit einem jordanier verheiratet, konvertiert, kopftuch (ohne die volle zustimmung ihres mannes), 3 kinder:
zitat:
die meisten deutschen frauen, die mit einem araber bzw. moslem verheiratet sind, sind sich bei der hochzeit nicht darüber im klaren, daß im scheidungsfall die kinder dem vater zugesprochen werden.
für sie ist das eine klare sache, und für sie ist das so in ordnung, sonst hätte sie ihre drei kinder, die sie sehr liebt, nicht bekommen.
bevor nun die lauten schreie kommen:
erst mal lesen:
ihrer meinung nach sind die kinder in einem trennungsfall in jordanien im schoß der großfamilie besser aufgehoben, und werden der religion nach und ohne unseren konsumterror in einem gesünderen umfeld geborgener sein.
die kinder vermissen all das auch jetzt, wo es hier in d nur vater und mutter gibt, und im trennungsfall wären sie kinder einer alleinerziehenden mutter mit kopftuch, sozial benachteiligt und als moslems in einem nicht ganz passenden rahmen. sie selbst vermißt die familie auch, und wenn es nach ihr ginge, wurden sie in jordanien leben, oder in einem anderen arabischen land.
aus meiner erfahrung kann ich nur sagen, daß es meinen kinder im großen und ganzen in tn auch besser ging, ich hatte gedacht, ich tue ihnen einen gefallen, wenn ich sie hier zur schule schicke, heute, 2 jahre später, bin ich schlauer.
was den kindesaufenthalt nach einer trennung angeht tue ich mich sehr schwer mit meiner meinung, da ich nicht betroffen bin. ich könnte mir nicht vorstellen, auf eines meiner kinder oder auf beide zu verzichten, kann aber jeden vater, der seine kinder einfach mitnimmt, besser verstehen, als einen menschen (wie den vater meiner kinder, deutsch) der einfach geht, und sich nie mehr darum kümmert.
ich könnte mir auch vorstellen, wenn der vater tunesier wäre, daß die kinder im trennungsfall in tn leben, bei der familie, allerdings wäre ich dann auch da. und dieses arrangement läßt sich eigentlich mit fast jeder tunesichen familie treffen. mit der konsequenz, daß ich ohne mann wäre auf dauer. ich glaube aber, das wäre das kleinere problem.
auf jeden fall finde ich nicht, daß alle kinder grundsätzlich bei der mutter besser aufgehoben sind. (würde ich bestimmt anders sehen, wenn meine kinder weg wären, und ich wüßte nicht, wo.)

mich würde mal interessieren, was ihr so darüber denkt, vor allem diejenigen, die kinder aus einer gemischten beziehung haben.

übrigens bin ich auch der meinung, daß kinder, die in ein arabisches land entführt werden, nicht mehr auffindbar sind, wenn der vater und dessen familie es nicht wollen.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8032
10/10/2003 08:22
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hallo soly,
würdest du denn deine kinder hierlassen??

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8033
10/10/2003 08:53
10/10/2003 08:53

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Hallo Martha,

ich bin zwar nicht betroffen, habe mir aber genau zu dem Thema auch schon Gedanken gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß es wirklich auf den Einzelfall ankommt. Wenn die Kinder z.B. hier in D ihre Wurzeln haben, was sollen sie dann in T? Die Beziehung zur tun. Familie ist ja dann eine reine Urlaubsbeziehung und ihre Freunde und die Verwandten (Oma, Opa etc.) der Mutter sind in D. Oft sprechen sie nicht mal Arabisch.
Ich habe es bei dem Neffen meines Mannes dieses Jahr mitbekommen. Er und seine Mutter sollen in T bleiben, weil er die Schule in T besuchen soll. Sein Vater ist dann allein nach Italien zurück. Der kleine spricht wenig Arabisch, obwohl seine Eltern beide Tunesier sind. Er wollte die ganze Zeit nach Italien zu seinem Vater, seinen Freunden und versteht überhaupt nicht, was er in T soll. Man kann das nicht einfach so entscheiden. Es gibt aber sicher auch andere Fälle, in denen den Kindern das andere Land überhaupt nicht fehlt.
Ich bin jedenfalls froh, daß ich nicht in einer deratigen Situation bin.
LG Anna

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8034
10/10/2003 09:01
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ich hab ja auch gesagt, es ist schwer, eine meinung dazu zu haben.
ich glaube aber, daß meine freundin recht hat, daß es nötig ist, sich die gedanken zu machen, BEVOR man die kinder bekommt, und da der sommer vorbei ist, und es viele neue beziehungen gibt, und diesmal zur abwechslung erfreulicherweise viele junge frauen betroffen sind, fand ich das thema nicht nur für mich interessant, sondern auch als denkanstoß.
anna:
bei JEDEM problem ist man doch froh, wenn man nicht betroffen ist. [Winken]

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8035
10/10/2003 10:10
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Die Kinder werden grundsätzlich dem Vater zugesprochen? Warum?
Ich dachte ich hätte erst neulich gelesen, dass sie grundsätzlich erstmal der Mutter zugesprochen werden. Also entweder hab ich falsch gelesen, oder die im Buch lügen, oder ich hab hier was falsch verstanden.
Ich werd das aber nochmal nachlesen....

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8036
10/10/2003 10:34
10/10/2003 10:34

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Hallo,

mir hat man gesagt, daß sie bis zu einem bestimmten Alter (ich glaube 10 Jahre) der Mutter zugesprochen werden. Danach dem Vater. Allerdings nur, wenn die Mutter auch Muslima ist.
[nixweiss1]
LG Anna

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8037
10/10/2003 23:14
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nonameb Offline
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Hallo Martha,
ich glaube ein Grundrezept gibt es hier nicht, somit fällt es schwer sich eine generelle Meinung zu bilden. Ich glaube, sowas muss im Einzelfall entschieden werden und beide Eltern müssen fähig sein, zum Wohle des Kindes eventuell zu verzichten.

Ich selbst könnte es nicht. Ich könnte weder im Ausland leben um mein Kind in einer anderen Familie aufwachsen zu sehen, noch könnte ich es gehen lassen, ohne zu wissen wo es ist.

Falsch empfinde ich das Verhalten von Menschen, die - um ihre Expartner zu demütigen - das/die Kind/er in`s Ausland schleppen. Ohne reden, ohne Konsequenzen abzuwägen, ohne eventuelle Besuche zu regeln. Genauso falsch ist es wohl, zu gehen ohne zurück zu blicken. Ein Kind ist ebend Verantwortung - ein Leben lang - und dieser Verantwortung müssen sich beide stellen!

LG, Ines

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8038
10/10/2003 19:35
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kopfkissen:
es ging in dem gespräch weniger um tunesien, als generell um arabische länder, wie gesagt, tinas mann ist jordanier.
anna:
ja, kleinere kinder werden in tn meist der mutter zugesprochen.

mir gings aber nicht um die gerichtliche regeleung, die einem ja auch nicht viel nützt, wenn mann und kinder erst mal heimlich verschwunden sind, sondern mir ging es um die einstellung zur sache.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8039
10/10/2003 21:05
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In dem, was ich gelesen hab, gieng´s auch nicht um Tunesien, sondern Familienleben im Islam.
Ich hab das jetzt noch mal rausgesucht:

Zitat:
Das islamlische Recht unterscheidet beim Sorgerecht zwischen einer juristischen Vormundschaft un der Inobhutnahme und Verworgung des Kindes. Während erstere immer dem Vater oder einem männlichen Verwandten zugesprochen wird, bleiben die Kinder nach einer Schundung un nach dem Tod ihres Vaters zunächst zu Versorgung bei der Mutter.
Will jetzt nicht alles abtippen, und kürz desswegen den rest ein bisschen ab. Jungs sollen mit 7 zu Ihrem Vater, Mädchen mit 9.
Aber ob das so stimmt??? [nixweiss1]
Ich hatte den Teil mit dem Alter wohl endtweder überlesen, oder schon wieder vergessen (Kopf wie Sieb...)

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8040
13/10/2003 16:21
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cb2409 Offline
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Hallo,

ich habe noch keine Kinder, aber ich denke dieses Thema sollte jede binationale Beziehung beschäftigen, bevor man das erste Mal miteinander schläft  - . Denn nicht jeder wird gewollt und geplant schwanger.

Ich habe schon oft mit meinem Freund über dieses Thema geredet und wir sind beide einstimmig der Meinung, dass die Zukunftsaussichten für ein Kind in Deutschland sicher besser sind. Denn wenn ein Kind in Deutschlan die Schule besucht hat stehen im auch die Wege nach Tunesien offen. Anders herum wird es allerdings schwierig mit einem tunesischen Schulabschluss z. B. einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Vermissen wird ein Kind immer ein Elternteil oder die Verwandschaft die es nur sehr selten sieht. Darüber braucht man ja nicht zu streiten.

Über die religiöse Erziehung denken wir auch gleich. Wenn man sein Kind mit einer speziellen Religion erziehen möchte dann kann man das sowohl in Tunesien als auch in Deutschland. Man muss sich natürlich darüber im klaren sein, dass sich das Kind eventuell in der Religionsminderheit befindet (Freunde, Schule). Aber als Kind spielt das eh keine Rolle und wenn man älter ist sollte man selbst entscheiden können wie stark man seine Religion auslebt und wie wichtig die Religion der Freunde für einen ist.

Carina

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8041
14/10/2003 07:59
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Martha Offline OP
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der kern der frage war eigentlich:
könntet ihr euch vorstellen, als mutter im scheidungsfall auf eure kinder zu verzichten, damit sie in einem anderen land groß werden??

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8042
14/10/2003 08:20
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Upps, hatte wohl das Thema verfehlt.

Also ich denke es muss normal jeder Mutter sehr schwehr fallen ein Kind herzugeben.
Aber wenn man sich schon in Deutschland zu einer "arabischen" Erziehung des Kindes entschlossen hat und das Kind die Gepflogenheiten seiner neuen Heimat gut kennt und sich wohl fühlt, dann spielt das für das Kind sicher weniger eine Rolle wo es lebt. Einen Elternteil wird es immer vermissen.

Wichtig für mich wäre in dieser Situation das Verhältnis und das Vertrauen zum Vater des Kindes. Wenn die Besuche genau geregelt werden würden und es keine Probleme geben würde, dann vielleicht. Ob ich dann hier meine Zelte abbrechen würde um bei dem Kind zu sein weiß ich nicht.

Aber ich bin ja auch noch keine Mutter, denn ohne mal ein Muttergefühl gehabt zu haben kann man da noch nicht darüber urteilen. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8043
11/11/2003 17:19
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Wir haben unseren ersten Sohn in Tunesien eingeschult. Damals war er mit meinem Mann alleine dort für ca. 6 Monate bis ich nachgezogen bin. Zu dieser Zeit hatte ich keine Bedenken.
Jahre später als wir nochmals zwei Kinder bekommen haben, entschieden wir uns wieder in der Schweiz zu leben. Ich nahm alle drei mit und mein Mann lieb dann noch etwa 3 Monate in Tunesien. Jetzt lebten wir etwa 5 Jahre alle hier und nun ist mein mein zur Zeit wieder in Tunesien. Wir sehen uns im Moment leider nur im Urlaub.
Also kennen wir beide die Situation ohne Kinder. Manchmal geht es aber nicht anders und man muss "verzichten" können. So denke ich, das Wichtigste ist sicher immer das Wohl der Kinder!

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8044
11/11/2003 18:26
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"könntet ihr euch vorstellen, als mutter im scheidungsfall auf eure kinder zu verzichten, damit sie in einem anderen land groß werden??"

Ich denke eine Mutter die ihre Kinder liebt, wird niemals freiwillig ihre Kinder weggeben in ein fremdes Land und zu einer fremden Familie, denn du gehst ja davon aus das man in Deutschland lebt und die Kinder hier aufwachsen.

Auch wenn deine Freundin heute vielleicht überzeugt ist davon, wenn es Realität werden würde, glaube ich, das sie dies auch nicht macht, wenn es Möglicherweise andere Wege gäbe, und die gibt es.

Claudia

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8045
12/11/2003 08:16
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hallo an alle, bin umgezogen, und war eine zeit lang ohne telefon und internet, aber jetzt bin ich wieder da.

jambo:
ich denke es funktioniert in einer "mix-beziehung" nur so. in tunesien könnte ich meine kinder lassen, weil ich nach wie vor der meinung bin, daß das umfeld dort für kinder gesünder ist als hier in d, allerdings nur, wenn es "familienrückhalt" gibt. in meinem fall ist das leider anders.

aber ich denke, ich würde dann auch dort leben, irgendwo in der nähe.

carina:
nicht ganz das thema verfehlt. Ja, man sollte vorher drüber nachdenken.

schade, daß soly seinen senf nicht dazugegeben hat.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8046
12/11/2003 08:21
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Soly ist auch kein Vater, soweit ich weiß und ich denke hier geht es doch mehr um die Mütter wie sie sich verhalten würden.
Und nicht jeder Tunesier ist gleich.

Wenn die Kinder noch nie in Tunesien gelebt haben, finde ich es nicht besser für die Kinder sondern viel schwerer Sprache, schule Freunde dann die Trennung der Eltern. Wen man die Beispiele oft von der Türkei sieht, das Kinder zu den Großeltern müssen, wie die Kinder oftmals leiden, dann weiß ich echt nicht was besser ist.

Was jetzt nicht heißt das Kinder in Tunesien die dort leben bei den Großeltern oder beim Vater leiden.

Aber ein Kind gehört zur Mutter und wenn es alt genug ist soll es selbst entscheiden wo es hin mag und leben möchte, und das Kidn hat dieses Recht, und zwar seit geburt bis zum 18 Lebensjahr muß es gefragt werden.

Claudia

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8047
12/11/2003 08:25
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claudia:
sorry, ein kind gehört nicht automatisch zur mutter, und worunter die kinder am meisten leiden, ist die zerrerei. wenn der aufenthalt bei der familie für die mutter selbstverständlich ist, oder ein wechselnder aufenthalt für alle selbstverständlich ist, ist er das für die kinder auch, die übernehmen nämlich ganz einfach die einstellung der eltern. kinder haben mit der familiensituation nur probleme, wenn man ein problem draus macht. dann sprüren sie nämlich, daß an ihrer situation was nicht ok ist.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8048
12/11/2003 08:34
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Kinder haben das Recht selbst zu entscheiden wo hin sie wollen und zu wem sie wollen, und die Rechte des Kindes = Konvention Artikel 9
Artikel 10 das Kind hat das Recht beide Elternteile regelmäßig zu besuchen.

Und die Kinderrechtskonvention wurde von allen Staaten außer USA und Somalia ratifiziert dies heißt egal ob Christ Moslem usw. es gilt das gleiche Recht für die Kinder.
Auch wenn der Vater will das das Kind bei ihm lebt und dies im heimatland des Vaters kann er dies nicht so entscheiden, wenn das Kind dies nicht möchte.

Und damit ist für mich diese Diskussion eigentlich beendet weil man nie sagen kann wo ein Kind hin möchte und jedes Kind hat dieses Recht und Mitspracherecht / Meinungsäußerung, auch in Tunesien.

Claudia

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8049
12/11/2003 08:39
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ein kind hat aber nicht immer den weitblick, zu entscheiden, was das beste für es ist.
ich bin ja auch für mitbestimmung. aber alleinerziehend in d ist nicht nur für die mütter eine strapaze, die haben es sich "eingebrockt".
ich kann dir fest versprechen, daß deine kinder ein problem haben werden, erfolgreich und unbeschadet durch die schule zu kommen, wenn du den ganzen tag arbeiten gehst.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8050
12/11/2003 08:46
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Martha das stimmt nicht, meine Schwester und ihr Mann gehen den ganzen Tag voll Arbeiten haben 2 Kinder die sehr gut in der Schule sind und sehr gut zu Recht kommen.

Annegret geht den ganzen Tag Arbeiten und ihre zwei Töchter gehen zur Schule und es klappt super und das seit vielen Jahren.

Das immer kleine Probleme dazu kommen, dies hängt aber nicht an der täglichen Arbeit der Eltern, sondern an dem Alltag.

Man muß sich organisieren mit den Kindern sprechen und sich trotzdem noch zeit nehmen, und dies macht meine Schwester super.

Als ich noch nicht zu hause war sind die zwei auch zu Recht gekommen jetzt geht es ihnen gut, weil ich koche zu Hause und wenn sie kommen können sie essen, aber leider ist dies in letzter Zeit auch selten geworden weil ich viele Termine habe und oft nicht da bin, dann machen sich die beiden selbst etwas.

Es ist eine reine Erziehung wie ich meinen Kinder dies beibringe und erkläre und es klappt super.
Die Hausaufgaben machen sie allein, und legen sie alle auf einen Tisch meine Schwester schaut sie sich an wenn sie von Arbeit kommt und dies ist oft nicht vor 17 Uhr und sie geht frühs gegen 9 Uhr spät. aus dem Haus.

ich kann jetzt nur von diesem Beispiel sprechen weil ich es täglich miterlebe.

Wenn man will geht alles.

Claudia

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8051
12/11/2003 08:50
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Das würde ich so nicht sagen...
Ich kenn genug Kinder von alleinerziehenden Müttern (Vätern) die kein Problem damit haben/hatten dass die Mutter (der Vater) arbeiten geht.
Für die Kinder ist es ganz normal, dass sie nach Kindergarten/Schule in den Hort, oder zu einer Tagesmutter gehen. Mama bzw. Papa ist dann halt abends und am Wochenende da.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8052
12/11/2003 08:54
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Martina so sehe ich es auch, es ist eine reine Frage der Erziehung und wie Erkläre ich es meinen Kindern.

Claudia

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8053
12/11/2003 09:04
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Zitat:
ich kann dir fest versprechen, daß deine kinder ein problem haben werden, erfolgreich und unbeschadet durch die schule zu kommen, wenn du den ganzen tag arbeiten gehst.

Also ich arbeite seit 15 Jahren und meine Kinder sind teils (die eine studiert mittlerweile, die andere ist in der 10 Kl. Gymnasium) unbeschadet und erfolgreich durch die Schule gekommen bzw. sind noch in der Schule. Es ist halt eine Frage der Organisation.

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8054
12/11/2003 09:33
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Guten Morgen,

alleinerziehend zu sein und 3 Kinder zu haben ist sicher nicht so einfach, aber auch nicht super schlimm.
Es gibt sogar gute Seiten (zum Beispiel muss man(Frau) nicht auch noch den Krempel eines Mannes wegräumen) [hammer]
Probleme in der Schule gibts bei uns nicht mehr oder weniger als bei Kindern die ständig von einem Elternteil betreut werden. Die Großen kümmern sich um die Kleine und wie schon gesagt wurde, es ist u.a. eine Frage der Organisation und vor allem des Zusammenhalts. So ist es jedenfalls bei uns und alle wissen, je mehr wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen um so besser geht es uns allen.
Zu dem anderen Thema: nie würde ich ohne meine Kinder leben wollen und können. Da ihre Bindung zu mir auch viel stärker ist als zu irgendjemand anderen, egal ob Vater, Oma, Tante usw. würden aber auch sie das nicht wollen. Allerdings haben er und ich uns auch nie wegen der Kinder gestritten. Sie können nichts dafür und würden mehr leiden als die Erwachsenen.
Es kommt wirklich auf die jeweilige Situation an, ich glaube es ist aber doch eher selten das eine Mutter ihre Kinder gehen lassen würde.

Doreen

Re: kindesaufenfenthalt in arabisch-deutschen ehen und "danach" #8055
12/11/2003 21:37
12/11/2003 21:37
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Ich kann euch beiden nur Recht geben und denke das viele Familien egal ob Alleinerziehend oder beide Partner, es schon hinbekommen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Claudia