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Re: Gerichtsprozess Djerba
#36632
03/09/2004 06:25
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Joined: Feb 2003
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Ich habe Berichte über Steinewerfer gesehen, aber ich weiss echt nicht mehr, ob das vorher oder nachher war. Der Tourismus ist doch wieder ein wenig wieder angezogen. Ich glaube aber auch, dass viele keinen Urlaub mehr machen, weil sie es sich nicht leisten können, oder weil sie nicht wissen, was noch alles an Kosten oder so auf sie zukommt. Im Moment dreht man doch jeden Euro zweimal um. Und davon ist nicht nur T betroffen. Die Türkei macht jetzt wieder Gewinne, aber sicher nur, weil es Reisen zu Billigpreisen gibt. Das ist sicher aber auch nur darauf zurückzuführen, dass sie eine Krise hatten.
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Re: Gerichtsprozess Djerba
#36633
03/09/2004 07:27
03/09/2004 07:27
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Joined: May 2001
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Für alle die nicht wissen um was für einen Prozeß es sich handelt hier die Infos dazu: Stand: 01.09.2004 TUI weist Forderung von Djerba-Opfer zurück Prozess um Schmerzensgeld für einen Jungen aus NRW Hätte der Reisekonzern TUI von der Gefahr eines Anschlags auf Djerba wissen können? Um diese Frage geht es in dem Prozess, der am Mittwoch (01.09.04) vor dem Landgericht Hannover begonnen hat. Ein fünfjähriger Junge, der damals schwerste Verbrennungen erlitt, klagt gegen den Konzern. Die Richterin äußerte sich zurückhaltend zu den Erfolgsaussichten. Eine Haftung der TUI-Tochter 1-2-Fly GmbH komme nur in Betracht, wenn das Unternehmen "konkrete Anhaltspunkte" für eine Gefahr gehabt habe, sagte die Vorsitzende Richterin der 13. Zivilkammer, Britta Knüllig-Dingeldey, in der mündlichen Verhandlung über die Schmerzensgeldklage. Die Kammer werde berücksichtigen müssen, dass das Auswärtige Amt im April 2002 nicht vor Reisen nach und in Tunesien gewarnt habe. "Die Frage wird sein, auch wenn es sich brutal anhört, ob sich hier ein allgemeines Lebensrisiko verwirklicht hat", sagte die Richterin unter Hinweis auf die gestiegene Terrorgefahr nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Video & Audio Djerba-Opfer klagt gegen TUI [Aktuelle Stunde (01.09.04), 3'01] (Video) http://www.wdr.de/themen/_config_/bin/mkram.jhtml/mk.ram?rtsp://ras01.wdr.de/online/2004/ panorama/unfall/djerba_verhandlung_040901.rm Prozessauftakt gegen TUI [WDR 5 Echo des Tages (01.09.04), 1'33] (Audio) http://www.wdr.de/themen/_config_/bin/mkram.jhtml/mk.ram?pnm://ras02.wdr.de/online/2004/ panorama/unfall/explosion_djerba/prozessauftakt_040901.rm Reiseanbieter stärker in die Pflicht nehmen Die Eltern des Jungen, der bei dem Anschlag schwere Verletzungen erlitten hat, werfen dem Reisekonzern hingegen vor, die Informationspflicht verletzt zu haben. Bereits im Vorfeld des Tagesausfluges auf Djerba habe es Hinweise auf eine Gefährdung gegeben. "Wenn wir die Informationen gehabt hätten, wären wir nicht zur Synagoge gefahren", sagte Vater Michael Esper, der auch Geschäftsführer des Deutschen Opferschutzbundes Djerba ist. Er verlangt für seinen Sohn 100.000 Euro Schmerzensgeld sowie eine monatliche Rente und Betreuungskosten. Er betonte, dass es ihm bei seiner Klage darum gehe, die Reiseanbieter im Sinne der Produkthaftung stärker in die Pflicht zu nehmen. Der Veranstalter 1-2-Fly, der zum weltgrößten Reisekonzern TUI gehört, lehnt die Forderungen ab. TUI-Anwalt: "Unruhen hat es in Tunesien nicht gegeben" TUI-Anwalt Alfred Pesch sagte: "Die von Ihnen beschworenen Unruhen hat es in Tunesien nicht gegeben." Eine einzige Demonstration, die "aus dem Ruder gelaufen" sei und bei der einzelne Teilnehmer Steine geworfen hätten, sei "kein Anlass" für den Veranstalter, eine Reise oder einen Ausflug abzusagen. "Wir sind nicht der Geheimdienst", meinte Pesch weiter. Auch das Auswärtige Amt hatte noch am Tag vor dem Anschlag nur vor Kleinkriminalität in Touristenhochburgen gewarnt. Adrian und seine Eltern hatten am 11. April 2002 bei einem Tagesausflug die Synagoge La Ghriba besucht. Vor dem Gebäude ließen Terroristen einen Tankwagen explodieren. 21 Urlauber und der Attentäter starben, Adrian erlitt schwerste Verbrennungen an 40 Prozent seiner Haut. "Er wird sein Leben lang auf Hilfe angewiesen sein", sagte Richterin Knüllig-Dingeldey. Vor Gericht war der Junge nicht erschienen. "Wir wollten ihm ein Spießrutenlaufen ersparen", sagte sein Vater nach der Verhandlung. Keine gütliche Einigung vor der Verhandlung Adrian vor dem Unglück Vor der Verhandlung hatten sich die Familie aus Bergkamen und der Reisekonzern nicht gütlich einigen können. Das einzige Gespräch war ergebnislos abgebrochen worden. Nun wollen sich beide Seiten eventuell noch einmal außerhalb des Gerichtssaals unterhalten. "Einen Vergleich kann man sich immer vorstellen", sagte Anwalt Pesch. Dies bedeute jedoch kein Schuldeingeständnis, sondern geschehe dann aus rein humanitären Gründen. Allerdings sei eine grundsätzliche juristische Klärung für alle Reiseveranstalter in Deutschland wichtig. Adrian Esper hat bereits 250.000 Euro aus einem Opferfonds der Bundesregierung erhalten. Richterin Knüllig-Dingeldey will am 27. Oktober eine Entscheidung verkünden. Links zum Thema: Djerba-Opfer klagt auf Schmerzensgeld wdr.de vom 25.08.04 http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/klage_hannover.jhtml Djerba-Opfer klagt gegen Reiseunternehmen TUI weist die Vorwürfe zurück (12.04.04) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/klage.jhtml Christian G.: Doch kein hoher El-Kaida-Mann? Bundesgerichtshof: Kein Haftbefehl aus Deutschland (13.06.03) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/christian_g.jhtml Djerba-Opfer aus Bergkamen - ein Jahr danach Langer Weg bis zur Genesung (11.04.03) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/ein_jahr_danach.jhtml Djerba-Opfer treffen sich mit Bundesjustizministerin Gründung eines Schutzbundes geplant (12.06.02) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/dialog_bundesregierung.jhtml Djerba-Opfer klagen an Familie aus Bergkamen will Schadenersatz (10.05.02) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/schadenersatz/schadenersatz.jhtml Verletzte Djerba-Touristen sind zurück Schily: Indizien deuten auf einen Anschlag (12.04.02) http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/index_1304.jhtml Deutscher Opferschutzbund Djerba e.V. Seite der Initiative von Opfern und Hinterbliebenen des Anschlags in Djerba http://www.opferschutzbund.de URL: http://www.wdr.de/themen/panorama/unfall/explosion_djerba/prozessbeginn.jhtml © WDR 2004
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Re: Gerichtsprozess Djerba
#36634
03/09/2004 07:32
03/09/2004 07:32
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Joined: May 2001
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Fünfjähriges Djerba-Opfer klagt gegen den Reiseriesen TUI (AFP) vom 30.08.2004 Inhalt: 1 Fünfjähriges Djerba-Opfer klagt gegen den Reiseriesen TUI Landgericht: Ordentliches Gericht. Steht im Gerichtsaufbau zwischen dem Amtsgericht und dem Oberlandesgericht. Spruchkörper sind Kammern: Zivilkammern, Strafkammern und Kammern für Handelssachen. In strafrechtlichen Sachen entscheiden in erstinstanzlichen Verfahren drei Berufsrichter und zwei Schöffen, im Berufungsverfahren ein Berufsrichter und zwei Schöffen. In zivilrechtlichen Sachen ist das Landgericht als 1. Instanz dann zuständig, wenn der Streitwert den Betrag von 5.000 Euro übersteigt. Es entscheiden drei Berufsrichter oder ein Einzelrichter (§ 75 GVG). Fünfjähriges Djerba-Opfer klagt gegen den Reiseriesen TUI - Schadenersatzforderung nach Anschlag in Tunesien Adrian ist fünf Jahre alt und gezeichnet fürs Leben: Am 11. April 2002 hat er schwerste Verbrennungen auch im Gesicht erlitten, als Islamisten einen mit Flüssiggas gefüllten Tankwagen vor der weltberühmten Synagoge La Ghriba auf Tunesiens Ferieninsel Djerba zur Explosion brachten. 21 Menschen kamen ums Leben, darunter 14 Deutsche. Adrian ist bleibend entstellt und eingeschränkt. Die Pauschalreise mit dem Anbieter 1-2-Fly wurde zu einem Albtraum, der Eltern und Kind ein Leben lang verfolgen wird. Vor dem Landgericht Hannover beginnt am Mittwoch der Prozess um Schadenersatz und Schmerzensgeld gegen Europas größten Reiseveranstalter TUI als Mutterkonzern von 1-2-Fly.
Die Familie aus dem nordrhein-westfälischen Bergkamen fordert 100.000 Euro Schmerzensgeld und 800 Euro monatlich als Schmerzensgeldrente und Betreuungsgeld. Die Kläger argumentieren, der Reiseveranstalter habe wegen vorangegangener auch gewalttätiger Demonstrationen gegen Touristen in Tunesien den Terroranschlag vorhersehen können und es versäumt, die Teilnehmer der Bustour "Land und Leute" zu warnen. TUI bestreitet den Vorwurf energisch: "Ein Reiseveranstalter ist kein Geheimdienst." Das Unternehmen verweist auf die aus seiner Sicht maßgebliche Einschätzung des Auswärtigen Amtes, das am Tag vor dem Anschlag im Internet feststellte: "Außer der insbesondere in touristisch stärker besuchten Orten zu beklagenden Kleinkriminalität liegen derzeit keine Hinweise auf besondere Gefährdungen vor."
Bereichsvorstand Volker Böttcher formulierte im Vorfeld der Verhandlung einen Albtraum der gesamten Branche: Wenn Reiseveranstalter von den Gerichten künftig für unvorhersehbare Ereignisse finanziell verantwortlich gemacht würden, könne dies "nicht mehr und nicht weniger als das Ende von organisierten Reisen bedeuten".
Aber TUI steckt bei dem Verfahren in einer Klemme. Vorstand Böttcher erklärte, dass jede Zahlung an die Familie wie ein Schuldeingeständnis wirken würde - mit verheerender Auswirkung für ein Unternehmen, dem sich in jedem Jahr Millionen von Menschen im Urlaub anvertrauen. Andererseits ist sich der Reisemanager aber auch bewusst, dass der größte europäische Reisekonzern im Zivilprozess gegen ein gerade fünfjähriges Opfer steht und dass "wir diese Auseinandersetzung emotional nur verlieren können". Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Bundesregierung für den schwerstverletzten Jungen wie an andere Betroffene 250.000 Euro aus dem Fonds für Opfer von Terroranschlägen gezahlt hat, weitere 100.000 Euro für die Familie kamen vom tunesischen Hoteliersverband.
Dass die Bundesregierung gezahlt hat, deutet TUI zudem als Quasi-Freispruch, weil der Fonds nur einspringt, wenn kein Ersatzanspruch vorliegt - in diesem Fall gegen den Konzern. Aber das erspart den Ferienmachern nicht das Spießrutenlaufen vor dem Landgericht in Hannover.
30. August 2004 - 13.31 Uhr
© AFP Agence France-Presse GmbH 2004
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Re: Gerichtsprozess Djerba
#36638
27/10/2004 23:39
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Anonym
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Artikel URL: http://de.news.yahoo.com/041027/286/49nxd.htmlMittwoch 27. Oktober 2004, 11:46 Uhr Kein Schmerzensgeld nach Anschlag auf Djerba Hannover (AFP) - Der sechsjährige Adrian hat wegen seiner Verletzungen beim islamistischen Brandanschlag auf Djerba vor gut zwei Jahren keinen Anspruch auf Schmerzensgeld von Europas größtem Reisekonzern TUI. Die 13. Zivilkammer des Landgerichts Hannover urteilte, der TUI könne nicht vorgeworfen werden, dass sie damals nicht vor der Bustour zur weltberühmten Synagoge Ghriba auf Djerba warnte. Die Vorsitzende Richterin erläuterte, bei dem Anschlag habe sich leider "das seit dem 11. September 2001 erhöhte Risiko verwirklicht". Ein Veranstalter hafte nicht für jedes einem Reisenden zustoßende Unheil. Das Auswärtige Amt hatte zum Zeitpunkt des Anschlags keine Reisewarnung für Tunesien ausgesprochen. Bei dem Selbstmordanschlag auf der tunesischen Ferieninsel Djerba am 11. April 2002 waren 21 Touristen umgekommen, darunter 14 Deutsche. Adrian erlitt schwerste Verbrennungen. Seine Eltern hatten auf ein Schmerzensgeld von 100.000 Euro und 800 Euro monatliche Schmerzensgeldrente geklagt. Adrian ist auch im Gesicht dauerhaft entstellt, hat inzwischen mehr als 30 Operationen hinter sich und wird ein Leben lang unter den Folgen der Verbrennungen zu leiden haben.
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Re: Gerichtsprozess Djerba
#36641
28/10/2004 08:00
28/10/2004 08:00
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Joined: Jun 2004
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Karmoussa
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Süden
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Die Welt wird immer verrückter. Terror, Menschenverachtung, Hass, wohin man schaut. Aber auf der anderen Seite auch unfassbare Sorglosigkeit, Unbefangenheit, Nachlässigkeit, die (gerade bei jungem Menschen) fast bis zur Todessehnsucht reicht. Es werden Risiken eingegangen, die nicht mehr kalkulierbar sind, kalkulierbare Risiken werden bewusst ausgereizt bis zum Anschlag. Solange Alles gut geht, ok. Aber wenn es dann doch schief geht: Suchen wir uns schnell einen Schuldigen! Verantwortung für sich selber mag kaum noch einer übernehmen. Lieber verlässt man sich auf Rechtsanwälte, Produkthaftungsgesetze, Ersatzansprüche....
Was dem kleinen Jungen passiert ist, ist sicher schrecklich, ohne jeden Zweifel. Das sein Leben ruiniert ist - steht auch ausser Frage. Aber wer - ausser den Idioten, die diesen Tankzug in die Luft jagten - kann wirklich etwas dafür? TUI? Seine Eltern? Gott? Ich weiss es nicht. Nur das der Wahn auf dieser Welt immer grösser wird, das wird mir täglich klarer. Wir leben in einem Zeitalter, wo Raucher (die ja wohl freiwillig rauchen -ich jedenfalls) Zigarettenkonzerne verklagen können, wenn sie Lungenkrebs kriegen. Wo Adipositöse MacDonalds verklagen können, wenn sie sich (ja wohl auch wieder freiwillig) an Hamburgern gesundheitsschädigend fett gefressen haben.
Menschheit, was willst du eigentlich? Das Rundum-Sorglos-Paket, egal, welchen Mist du machst, welches Risiko du eingehst - immer einen Allzwecksündenbock für jede Eselei, die du begehst? Wirst du nicht finden.... Jeder ist letztlich doch für sich verantwortlich. Oder brauchen wir jetzt auf jedem Flugticket, Videospiel, Fertigmenü auch den Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie....
Es mag hart klingen, aber was Adrian passiert ist, ist gemeinhin wohl das, was man Schicksal nennt. Die wirklich Schuldigen werden keinen Cent für ihn zahlen - man kann nun nicht krampfhaft andere Schuldige suchen. Dann könnte man gleich das Auswärtige Amt verklagen - schliesslich haben sie keinen Warnhinweis auf ihrer Seite gehabt... Aber woher hätten sie das auch wissen sollen?
Als ich in den Libanon flog, wurde ich verständnislos angeschaut, wie ich so ein Risiko eingehen könnte. Ich schaute genauso verständnislos zurück: Welches Risiko? Zu sterben? Einem Anschlag zum Opfer zu fallen? Nein, davor hatte ich keine Angst. Da habe ich mehr Angst, mich um 23.47 h am Frankfurter Hauptbahnhof aufzuhalten. Vor Terror sind wir heute nirgendwo auf diesem Planeten mehr sicher. Nicht mal in den eigenen vier Wänden, wenn man es ganz eng betrachtet. Wir können uns davor nicht verstecken, ihm nicht entkommen, wenn er uns treffen soll, wird er das tun. So wie es viele Asylanten und Flüchtlinge schon traf, die in der Hoffnung auf Sicherheit nach Deutschland kamen - und hier in den Flammen starben, die deutsche Terroristen (auch als Neo-Nazis bekannt) in ihren Unterkünften entfachten.
Es ist an der Zeit, mit Schuldzuweisungen aufzuhören und etwas zu ändern. Wir Alle sind verantwortlich für das, was auf dieser Welt geschieht. Hören wir auf, den Kopf abzuwenden, die Ohren zuzuhalten, nicht betroffen zu sein. Wir sind es mittlerweile - ausnahmslos. Es liegt an uns, aus dieser Welt wieder einen besseren Platz zu machen... Fangen wir an? Übernehmt wieder Verantwortung, baut Brücken, schafft Verständnis - und setzt auch wieder bewusst Grenzen, auch, wenn das manchmal unbequem ist...
In diesen Sinne uns Allen einen schönen Tag - einen neuen, bewussteren, verantwortungsvolleren Tag, als Gestern war...
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