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Besuch in Tunesien nach Scheidung
#320818
02/12/2009 20:28
02/12/2009 20:28
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Joined: Nov 2009
Beiträge: 7 Deutschland
masano
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Joined: Nov 2009
Beiträge: 7
Deutschland
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Hallo,
ich war vor einigen jahren hier schonmal registiert und habe mich nun wieder angemeldet, weil ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.
Ich war ca. 5 Jahre mit einem Tunesier verheiratet. In der Ehe haben wir 2 gemeinsame Kinder bekommen. 2008 wurde unsere Ehe in Deutschland geschieden. Für die beiden Kinder haben wir gemeinsames Sorgerecht. Ebenso haben diese beiden Kinder neben dem deutschen auch einen tunesischen Pass.
Im Trennungsjahr ist dann doch noch unser 3. Kind entstanden, welches nach der Scheidung geboren wurde. Für dieses Kind habe ich das alleinige Sorgerecht, ein tunesischer Pass existiert nicht.
In Tunesien sind wir übrigens immer noch verheiratet.
Nun, ca. 2 Jahre nach der Scheidung verstehen wir uns wieder ganz gut miteinander. Mein Ex hat eine neue Freundin, mit der er zusammenlebt. ER sieht die Kinder regelmäßig.
Nun möchte er, dass wir (die Kidner und ich) siene Familie in Tunesien besuchen. Da ich immernoch Kontakt zu meiner Schwiegerfamilie habe, würde ich das auch tun, aber ich habe auch Angst davor.
Nun meine Fragen...
Was brauche ich alles, kann ich mich und die Kinder irgendwie absichern?
Ich brauche eine Ausre3isegenehmigung meines Exmannes, die will er mir auch geben. Muss die beglaubigt werden? Kann man das in einer tunesischen Botschaft in Deutschland machen?
Sollte ich mit ohne besser ohne die tunesischen Ausweise (also nur mit deutschen Kinderpässen) reisen? Meine Jüngste hat ja auch keine tunesischen Dokumente.
Mein Ex hat nie Andeutungen gemacht, dass er die Kinder haben will. Er beteuert ständig, dass sie bei mir und in Deutschland besser aufgehoben sind. Seine Mutter hat jedoch zu Ehezeiten schon das eine oder andere mal versucht, mir meine Tochter streitig zu machen.
Können die Großeltern im Ernstfall die Ausreisegenehmigung meines Exmannes ungültig machen?
Viele Grüße
masano
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: masano]
#320822
02/12/2009 20:52
02/12/2009 20:52
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Joined: Sep 2008
Beiträge: 1,657 Nrw/Hammamet
Sabrina Ghazali
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Beiträge: 1,657
Nrw/Hammamet
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Hallo Masano und ein erneutes Willkommen bei Uns  Also, ich weiss zwar nicht zu jeder deiner Fragen die Antwort, aber ein bisschen kann ich schon mal helfen! Was brauche ich alles, kann ich mich und die Kinder irgendwie absichern?
Ich denke nicht das du Dich da absichern kannst  Nach Tn Recht hat dein Mann soweit ich weiß das alleinige Sorgerecht (verbessert mich bitte falls ich falsch liege) Ich brauche eine Ausre3isegenehmigung meines Exmannes, die will er mir auch geben. Muss die beglaubigt werden? Kann man das in einer tunesischen Botschaft in Deutschland machen?
Die Autorisation könnt Ihr selber aufsetzen und bei einer Polizeistation beglaubigen lassen. Aber selbst wenn du den Wisch hast, könnte er trotzdem noch kurz vor deiner Ausreise seine Meinung ändern. Man kann sich also sogar mit der Autorisation niemals wirklich sicher sein  Seine Mutter hat jedoch zu Ehezeiten schon das eine oder andere mal versucht, mir meine Tochter streitig zu machen.
Das würde mir aber ordentlich zu denken geben. Wie und warum hat Sie das versucht? Lg Sabrina
illi byil 'ab ma'il qot bado yilqa chramischo ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wer mit der Katze spielt, muß ihre Kratzer vertragen ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: faluta]
#320841
02/12/2009 21:55
02/12/2009 21:55
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Joined: Oct 2006
Beiträge: 3,837 *
Schneeeule
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: LOE110209]
#320844
02/12/2009 22:05
02/12/2009 22:05
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Joined: Nov 2009
Beiträge: 7 Deutschland
masano
OP
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OP
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Joined: Nov 2009
Beiträge: 7
Deutschland
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Ja, das ist mein Problem. Auch wenn es im ersten Moment nicht den Anschein hat, die Frauen haben aber meist doch die Hosen an.
Also bei meinem Schwiegervater und den beiden Brüdern meines Exmannes samt Familie würde ich mir nicht so den Kopf zerbrechen. Die sind wirklich lieb, freuten sich immer ehrlich, die Kinder oder mich zu sehen. Aber die Mutter hat eher geschaut, ob ich die geldbörse dabei habe. Da war das verhältnis auch nie sehr herzlich.
Die letzten Jahre habe ich es ja auch so gehandhabt, nicht wieder nach TN, nur regelmäßig Bilder, mails, Telefonate.
Aber nun ist mein Schwiegervater sehr krank, niemand weiß, wie lange er noch lebt und er hat den Wunsch, die Kinder nochmal zu sehen. Und ich fange an zu grübeln.
Unser letzter besuch in TN war Anfang 2006. Da wußte ich schon, dass ich die Scheidung einreichen werde und mein Mann wußte es im Prinzip auch. Ich hatte ihm Wochen vorher schon gesagt, dass ich die Ehe beenden will. Der urlaub in TN sollte sowas wie eine versöhnungsreise werden, aber es war im Urlaub schon mehr als deutlich, dass das scheiterte. Damals hat er keine Anstalten gemacht, die Kidner dort lassen zu wollen.
Aber jetzt kann es natürlich auch anders aussehen, obwohl er immer das gegenteil behauptet und erklärt, er würde alles tun, was ich verlange, wenn nur sein Vater die Kinder nochmal sehen kann.
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: LOE110209]
#320858
03/12/2009 01:12
03/12/2009 01:12
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Joined: Aug 2009
Beiträge: 567 BW
faluta
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Beiträge: 567
BW
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Es ist die Pflicht eines jeden Moslames dafür zu sorgen, das dies passiert - es ist glaube ich sogar eine Totsünde, wenn sie es nicht tun ( Faluta?) Unterschätze nie den Einfluss der Familie, speziell der Mutter!!!
Laß sie nicht fahren...
LG
Nicht ganz!  Im Islam gibt es keine Todsünden! Natürlich will die Familie eine gute religiöse Erziehung insbesondere für Töchter sicherstellen... aber nicht alle greifen gleich zum Extremsten! Wenn es eine Familie tut, dann nicht wegen der Religion, sondern einfach weil sie die Kinder haben wollen! Wenn diese spezielle Familie sich so streng an den Islam halten würde, hätte der Sohn von vorneherein keine Nicht-Muslimin geehelicht oder würde gar mit einer in wilder Ehe leben... Das heißt, in diesem Fall sollte man sich eher auf die Beziehung zwischen der deutschen Frau und der tunesischen Mutter konzentrieren. Wenn die sich von Anfang an nicht grün waren, kann so eine Art Machtkampf um das Sorgerecht für die Kinder entstehen, wie er bei jedem gewaschenen Scheidungskrieg entfachen kann. In diesem Fall versucht man u. U. sich Trümpfe zu erspielen, in dem man die Kinder auf bekanntes Terrain lockt, um dort leichtes Spiel zu haben... Wie gesagt: Ich unterstelle niemandem etwas... Ich bin nur der Meinung Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Was den Einfluss der Familie und vor allem der Frauen in tunesischen Familien angeht, so muss ich allerdings bestätigen, dass dieser gerne mal unterschätzt wird... Lade deine Schwiegerleute ein... damit hättest du dein 'Soll' erfüllt... Ich würde unter keinen Umständen -ob nun tunesische oder von mir aus australische Familie- alleine mit 3 Kindern, das Risiko eingehen in ein mir fremdes Land, dessen Sprache, Gesetze und Rechte mir nicht 100% bekannt sind, einzureisen, wenn in der Vergangenheit schon davon die Rede war die Kinder dortzubehalten!!! Nichtsdestotrotz wünsche ich mir, für dich und für deine Kinder, dass ich mich irre!!!!
Last edited by faluta; 03/12/2009 01:17.
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: faluta]
#320918
03/12/2009 21:22
03/12/2009 21:22
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Dabdouba
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Es ist die Pflicht eines jeden Moslames dafür zu sorgen, das dies passiert - es ist glaube ich sogar eine Totsünde, wenn sie es nicht tun ( Faluta?) Unterschätze nie den Einfluss der Familie, speziell der Mutter!!!
Laß sie nicht fahren...
LG
Nicht ganz!  Im Islam gibt es keine Todsünden! Natürlich will die Familie eine gute religiöse Erziehung insbesondere für Töchter sicherstellen... aber nicht alle greifen gleich zum Extremsten! Wenn es eine Familie tut, dann nicht wegen der Religion, sondern einfach weil sie die Kinder haben wollen! Wenn diese spezielle Familie sich so streng an den Islam halten würde, hätte der Sohn von vorneherein keine Nicht-Muslimin geehelicht oder würde gar mit einer in wilder Ehe leben... Das heißt, in diesem Fall sollte man sich eher auf die Beziehung zwischen der deutschen Frau und der tunesischen Mutter konzentrieren. Wenn die sich von Anfang an nicht grün waren, kann so eine Art Machtkampf um das Sorgerecht für die Kinder entstehen, wie er bei jedem gewaschenen Scheidungskrieg entfachen kann. In diesem Fall versucht man u. U. sich Trümpfe zu erspielen, in dem man die Kinder auf bekanntes Terrain lockt, um dort leichtes Spiel zu haben... Wie gesagt: Ich unterstelle niemandem etwas... Ich bin nur der Meinung Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Was den Einfluss der Familie und vor allem der Frauen in tunesischen Familien angeht, so muss ich allerdings bestätigen, dass dieser gerne mal unterschätzt wird... Lade deine Schwiegerleute ein... damit hättest du dein 'Soll' erfüllt... Ich würde unter keinen Umständen -ob nun tunesische oder von mir aus australische Familie- alleine mit 3 Kindern, das Risiko eingehen in ein mir fremdes Land, dessen Sprache, Gesetze und Rechte mir nicht 100% bekannt sind, einzureisen, wenn in der Vergangenheit schon davon die Rede war die Kinder dortzubehalten!!! Nichtsdestotrotz wünsche ich mir, für dich und für deine Kinder, dass ich mich irre!!!! Ja, das ist mein Problem. Auch wenn es im ersten Moment nicht den Anschein hat, die Frauen haben aber meist doch die Hosen an.
Also bei meinem Schwiegervater und den beiden Brüdern meines Exmannes samt Familie würde ich mir nicht so den Kopf zerbrechen. Die sind wirklich lieb, freuten sich immer ehrlich, die Kinder oder mich zu sehen. Aber die Mutter hat eher geschaut, ob ich die geldbörse dabei habe. Da war das verhältnis auch nie sehr herzlich.
Die letzten Jahre habe ich es ja auch so gehandhabt, nicht wieder nach TN, nur regelmäßig Bilder, mails, Telefonate.
Aber nun ist mein Schwiegervater sehr krank, niemand weiß, wie lange er noch lebt und er hat den Wunsch, die Kinder nochmal zu sehen. Und ich fange an zu grübeln.
Unser letzter besuch in TN war Anfang 2006. Da wußte ich schon, dass ich die Scheidung einreichen werde und mein Mann wußte es im Prinzip auch. Ich hatte ihm Wochen vorher schon gesagt, dass ich die Ehe beenden will. Der urlaub in TN sollte sowas wie eine versöhnungsreise werden, aber es war im Urlaub schon mehr als deutlich, dass das scheiterte. Damals hat er keine Anstalten gemacht, die Kidner dort lassen zu wollen.
Aber jetzt kann es natürlich auch anders aussehen, obwohl er immer das gegenteil behauptet und erklärt, er würde alles tun, was ich verlange, wenn nur sein Vater die Kinder nochmal sehen kann.
dürfte sich schwierig gestalten...
All people are equal, but some
people are more equal than others
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Re: Besuch in Tunesien nach Scheidung
[Re: masano]
#321131
07/12/2009 19:02
07/12/2009 19:02
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Joined: Jan 2005
Beiträge: 1,319 Zwickau
marini
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Joined: Jan 2005
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Zwickau
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Masano, ich schließe mich , Gänsehaut am ganzen Körper, vollinhaltlich fatula an, bitte fahrt nicht nach Tunesien. Für mich persönlich käme es in ähnlicher Situation niemals in Frage, nicht zueletzt deshalb, weil man sich, wäre alles in bester ordnung, nicht hätte scheiden lassen müssen. WARUM um alles in der Welt sollte ich mich mit den Kindern in ein Land begeben, wo ich vielerlei "Gefahren" ohne jeglicher Rechte ausgesetzt bin? Der andere Elternteil lebt da wesentlich komfortabler.
Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden. Rosa Luxemburg
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