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der Start in Deutschland...
#256220
25/05/2008 14:56
25/05/2008 14:56
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Joined: Sep 2007
Beiträge: 19 Hamburg
Charara
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Beiträge: 19
Hamburg
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Hallo an alle, mein Mann hat nun das Visum zur FZF bekommen und wir dann Mitte Juni zu mir nach Deutschland kommen....würde jetzt gerne mal wissen, wie der "Start", das neue Leben, mit Eurem Partner hier in Dtl so war?! Nun gut, ich bin jetzt im 8. Monat schwanger, das ist nochmal ein bissl was anderes, aber würde gerne mal Eure Erfahrungen hören.... Habt ihr schnell eine Arbeit für Euren Mann finden können? Wenn nicht, wäre es ratsam dann gleich Harz IV für ihn zu beantragen oder "schadet" das nur?! Ich meine, man muss ja schon sehen, dass man über die Runden kommt... Auf was muss man vorallem achten (bezüglich Papieren, Anmeldung,Behörden etc..)???
Schreibt mir doch mal wie's bei euch so war, würde mich freuen, außerdem stehe ich, wenn er dann kommt, so 6 Wochen vor der Geburt und es wäre einfach schön zu wissen, was ich mir bzw. uns ersparen kann und wie wir was am besten und am schnellsten regeln!
Danke und liebe Grüße! Christin
Um das Unmögliche möglich zu machen, muss das Unmögliche versucht werden!
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Re: der Start in Deutschland...
[Re: Charara]
#256225
25/05/2008 15:46
25/05/2008 15:46
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Joined: Apr 2002
Beiträge: 944 Mainhatten
Salecha
Mitglied
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Joined: Apr 2002
Beiträge: 944
Mainhatten
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Hallo, erst einmal nachträglich herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit. Mein Mann ist ja nun schon mehr als fünf Jahre hier. Wir sind damals gleich aufs Bürgeramt haben ihn angemeldet und die Visumsverlängerung beantragt. Dann die Arbeitserlaubnis und zwischendurch waren wir irgendwann mal noch auf dem TN Konsulat, damit er sich dort auch noch anmelden konnte. Nachdem er sich etwas eingewöhnt hatte, hat er mit einem Sprachkurs begonnen. (damals musste man das ja noch nicht vorweisen, bei der Einreise und somit waren seine dt. Sprachkenntnisse sehr mager.) Nebenher habe ich ihm einen 400 € Job als Aushilfsfahrer bei einer Autovermietung besorgt. Also wir haben keine staatliche Hilfe beantragt, ist nicht mein Ding, da ich denke, wenn ich jemanden nach Dtschl hole, sollte ich auch für ihn aufkommen, bis er auf eigenen Füßen steht. Ist meine Meinung und ich weiß auch gar nicht, ob es da etwas gibt.  ich wünsche dir für die restliche Schwangerschaft noch alles gut.
das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit
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Re: der Start in Deutschland...
[Re: Charara]
#256234
25/05/2008 16:42
25/05/2008 16:42
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Joined: Oct 2007
Beiträge: 2,923 Deutschland
Anty1
Mitglied*
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Mitglied*
Joined: Oct 2007
Beiträge: 2,923
Deutschland
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Mein Mann kam damals auch ca. 8 Wochen vor der Entbindung hierher..das hatte den Vorteil, dass ich sehr viel Zeit für ihn hatte.
Haben dann erstmal die ganzen Anmeldungen gemacht-Einwohnermeldeamt, Krankenkasse, Standesamt..und ich konnte ihm viel von Berlin zeigen- grade den ganzen Wust mit den Verkehrsmitteln usw..
Ansonsten hat mein Mann nach der Entbindung das Erziehungsjahr angetreten und ich bin nach der Schonfrist wieder arbeiten gegangen..in dieser Zeit fanden wir für ihn dann einen 400 Euro- Job, der dann zum Fulltimejob wurde..
Hartz 4 hätte mein Mann niemals beantragt (schon aus reinem Stolz nicht), wir haben immer geschaut, dass wir mit dem auskommen, was da ist..
Liebe Grüsse,
Anty
Ein Lächeln bewirkt soviel...
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Re: der Start in Deutschland...
[Re: Salecha]
#256238
25/05/2008 17:08
25/05/2008 17:08
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Joined: Oct 2007
Beiträge: 2,923 Deutschland
Anty1
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Joined: Oct 2007
Beiträge: 2,923
Deutschland
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Also wir haben keine staatliche Hilfe beantragt, ist nicht mein Ding, da ich denke, wenn ich jemanden nach Dtschl hole, sollte ich auch für ihn aufkommen, bis er auf eigenen Füßen steht. Ist meine Meinung und ich weiß auch gar nicht, ob es da etwas gibt.  Doch, das gibt es Salecha! Wir mussten meinen Mann anfangs ja noch bis zum Antritt des Erziehungsjahres für die paar Monate als arbeitslos melden. Dort sagte man ihm, dass er Anspruch auf ALG 2 hätte.. Ansonsten sehen wir die ganze Sache genauso wie ihr und haben es ja auch so durchgezogen!  Grüsse von Anty 
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Re: der Start in Deutschland...
[Re: Anty1]
#256387
26/05/2008 15:23
26/05/2008 15:23
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Joined: Sep 2007
Beiträge: 19 Hamburg
Charara
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Beiträge: 19
Hamburg
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erstmal danke für Eure Antworten, die Frage bezüglich Hartz IV war ja eh eher nebenbei gestellt, ich meinte damit ja nicht, dass wir gleich losrennen und für ihn Gelder vom Staat beantragen werden. Sicher wäre es super, wenn er gleich eine Arbeit finden würde und ,so wie er es gerne möchte, als Ehemann und Vater die Familie ernähren könnte, klar will er der Hauptverdiener sein und nicht als Nichtsnutz zu Hause rumsitzen während die Frau arbeiten geht, aber es ist ja wohl offensichtlich, dass dies Anfangs hier in Deutschland eher unrealistisch bzw. sehr schwer ist. Ich bin auch nicht dafür, sich vom Staat bezahlen zu lassen und er kann es sicher auch sehr schwer mit seinem Stolz und seinen Prinzipien vereinbaren Hartz IV zu beziehen statt arbeiten zu gehen (nochmal, es war nur ein Beispiel im Falle des Falles, das mich hier keiner falsch versteht  ), aber wir haben dann ein Kind und in diesem Falle muss man schon sehen, dass man nicht am Hungertuch nagt! Wie gesagt, ich hoffe halt nur, dass unser Start einigermaßen gut wird und wir für ihn schnell einen Job finden....akahau (oder wie man das schreibt)
Um das Unmögliche möglich zu machen, muss das Unmögliche versucht werden!
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Re: der Start in Deutschland...
[Re: Charara]
#256395
26/05/2008 15:55
26/05/2008 15:55
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Joined: Oct 2007
Beiträge: 526 Bielefeld
Tammi
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Joined: Oct 2007
Beiträge: 526
Bielefeld
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Aus meiner eigenen (ganz frischen) Erfahrung kann ich sagen, dass es den Männern nicht so leicht fällt sich einzuleben, da sie die Familie, die Freunde etc. vermissen. Mein Mann hat zum Glück super schnell (keine Woche nach Erhalt der Arbeitserlaubnis) eine Arbeit gefunden. Ist auch kein Typ, der zu Hause rumsitzen kann. Dein Mann muss sich nicht nur an das Leben mit dir in D gewöhnen, sondern auch noch an sein Leben als Vater.
Finde aber auch immer wieder, dass man die Rolle der Frau nicht genug würdigt. Klar, wir haben nicht die Heimat, Familie etc. verlassen, aber dafür haben wir die volle Verantwortung für einen erwachsenen Mann übernommen und müssen das sehr sensibel managen, da es ja nun mal kein Kind ist, er aber trotzdem viel Hilfe benötigt. Ich habe festgestellt, dass es uns unheimlich hilft, wenn wir Probleme mit Humor nehmen und auch über Streitereien lachen können.
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