Tour von Weltenbummler in den Norden Tunesiens. Stationen waren vor allem die Ruinen in Utica, Bizerte, Tabarka, Chemtou und Dougga.
Hier die erste Station, die Ruinen in Utica. Utica ist die älteste phönizische Handelsniederlassung in Nordafrika (etwa 1101 v.Chr. gegründet). Die Siedlung befand sich zu der Zeit unmittelbar am Meer, heute ca. 15 km landeinwärts. Schön anzusehen die Thermen und viele schöne Bodenmosaike. Schaut selbst:
Bizerte fand Ãch besonders schön, die malerische Altstadt, die Medina, mit dem Fischereihafen. War das schön durch die Soukgassen zu laufen (war auch nicht sooo viel Tourismus, wahrscheinlich hat sich das mittlerweile ein wenig geändert?).
Dann ging es weiter in den kleine Ort Tabarka und liegt schon recht nahe an der algerischen Grenze. Auch hier gibt es einen alten Hafen, wo sich die Aiguilles erheben (das sind ca. 20 m hohe von Wind und Wasser geformte Felsen). Im Ort selbst sind zwei Zisternen aus der Römerzeit zu bewundern, einmal die Basilika und das Bordj Messaoud.
Weiter ging es zum Ruinenfeld der antiken Stadt Simitthus, das heutige Chemtou. Die Landschaft drumherum ist wirklich traumhaft, am Rand des Djebel Chemtou. Hier die Bilder der Überreste eines Theaters und einer Brücke aus der Römerzeit.
Und zuletzt der Höhepunkt dieser Tour: Dougga (ein Muß für alle Hobbyarchäologen!). Dougga ist die besterhaltene Stadt aus der Römerzeit in Afrika und liegt auf einem Berg. Auch hier eine einmalige Landschaft drumherum, mit Wiesen und Olivenhainen. Zu sehen ist ein Theater, die Säulen des Saturntempel, der Severus-Alexander-Bogen, das Kapitol, der Caelestistempel ....
Hier ein paar Lieblingsplätze, wie zum Beispiel das Bonaparte in Sousse. Ein tolles Pub mit verrückt verkleideten Kellnern (so war es zumindest vor 8 Jahren so). Das Pub ist auf der Avenure Taib M'hiri.
Und natürlich das Fun Pub (aber das hat wohl 2000 zu gemacht, oder ist es wieder geöffnet?)
Dies war mein Lieblingsstrand zwischen Port El Kantaoui und Hergla (wenn ich denn mal Zeit hatte...).
Dies war mein Lieblingsschnellimbiss in der Medina von Sousse (hm, lecker Chapati).
Im Samara King in Sousse konnte man gut abtanzen...
Im Casino durfte ich zwar nicht spielen, habe mir aber immer wieder gern die "Changing Ladies" angeschaut (Travestie Show).
Die Medina von Sousse mit einer errichteten Stadtmauer umgeben, gehört zu den bedeutensten Zeugnissen arabischer Baukunst in Tunesien. Wer eine tolle Aussicht geniessen möchte, geht den Ribat hinauf (in der Nähe vom Medinaeingang). Ein anschließender Spaziergang durch den Soukviertel mit seinen teilweise überdachten Gassen ist ein "Muß". Einfach dem orientalischen Treiben zuschauen.