Big Brother ist nicht zu beneiden und hat wohl momentan andere Sorgen: Die "dummen" Irakis lehnen weiterhin the american way of life and an american dream comes true sowie den ganzen Schrott an mentalen Massenvernichtungswaffen der menschlichen Würde. Iran spielt mit ihrem Namen und findet Gefallen an die Ersetzung des I durch U, denn mit Uran läßt sich freilich besser leben oder? Sie nehmen ja uncle Sam als Vorbild, dat will er doch oder? Die Palästinenser obendrauf haben nix besseres zu tun als ernsthaft mit der Demokratie amerikanischen Roulette zu spielen. Als noch Hamas kam hieß es dann für die Yankees rien ne va plus.
Nun erlaubt sich ein Trio von Frechtags aus Südamerika uncle Sam ernsthaft den Kalten Schulter zu zeigen, frei nach dem Motto wir haben eher nix also haben wir nix zu verlieren, so in etwa. In diesem neuen lateinischen Bermuda-Dreieck spüre ich persönlich den Geist von Ché. Gewiss ist es gewaagt was Kuba, Venezuela und nicht zuletzt Bolivien unternommen haben, nichtsdestotrotz haben sie ein Zeichen gesetzt, auch wenn im Endeffekt nicht viel dabei rausspringt befürchte ich mal, Fidel läßt grüßen. Bei uns würde man sagen: Faj3aan ithiib oulaa gatlanou, lieber den Wolf erschrecken als umbringen.
Die Krönung leistete sich allerdings Morales mit einem gnadenlosen Schlag mitten ins Herz der Globalisations-Lobby als er die Botschaft der Verstaatlichung der natürlichen Resourcen seines eigenen Landes verkündete. Diese Szenarien versprechen jedenfalls viel Spannung. Für Entspannung sorgen bei mir jedoch die Österreicher währenddessen. Jawohl die Össterreicher, und zwar nicht mit Sacher und Mozart, oder nicht nur vielmehr, sondern mit wat anderem. Vielleicht wissen die Österreicher hier was sie vor nicht allzulanger Zeit mit Tunesien so eng verbunden hat, na, traut sich jemand? Freiwillige vor natürlich und ich beiß nicht, jedenfalls noch nicht
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