Hallo, ich habe mal eine Frage. Ein Bekannter (lebt auch in Tunesien) hat mir gestern erzählt, dass seine Mutter sehr schwer krank ist. Sie lebt in Tunesien, ist schwer Herz- und Zuckererkrankt. Er teilte mir mit, dass er ein Visum für sie besorgt hat um sie nach Frankreich zu bringen. Dort soll sie ärztlich behandelt werden, was in Tunesien nicht möglich wäre. Um das ganze zu finanzieren hat er sich von Freunden und Bekannten Geld geliehen. Mich hat er auch gefragt, aber ehlich glaube ich ihm nicht so recht. Geht das so einfach von Tunesien nach Frankreich? Muss man dort nicht Verwandte/Bekannte haben? Was haltet ihr davon? Über eure ehrliche Meinung bin ich dankbar
Antwort auf: Dort soll sie ärztlich behandelt werden, was in Tunesien nicht möglich wäre.
Hm schwere Situation...ich weiß nur, dass die Mutter meines Freundes vor einigen Jahren in TUNESIEN am Herzen operiert und ihr ein Bypass gelegt wurde
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tunesier Verwandtschaft in Frankreich hat, ist relativ hoch. Ein Visum aufgrund einer medizinischen Indikation ist auch noch relativ möglich. Aber die "Leih-mir-mal-ich-zahls-dir-auch-sicher-zurück"-Geschichte bezüglicher kranker Mamas, Papas und sonstiger Familienteile... ist leider nicht wirklich neu. Kann halt leicht passieren, dass da mal ein "Guter" die Folgen der vielen "Bösen" abkriegt.
Ichwäreskeptischgruß Susanne
P.S. Ich würde mir zumindest das Papier vom Arzt oder der Klinik zeigen lassen, anhand dessen das Visum beantragt wurde...
Naja, wenn sie wirklich Diabetes hat, wäre eine OP weitaus heikler als bei einer reinen Herzerkrankung. Wie weit man in Tunesien mit Diabetes-Behandlung ist (und die Patienten sind halt wirklich wesentlich empfindlicher als sonst gesunde), kann ich nicht beurteilen.
Ich weiss auch von einem Fall wo jemand, der aber auch in Frankreich lebte, seine Mutter weil sie krank war zu sich geholt hat, damit sie dort besser versorgt wird. Aber ich glaub ganz so leicht ist das auch nicht mit dem Visum in Frankreich. Ich weiss das sie willkürlich ältere Leute ablehnen, auch wenn gegen diese nichts vorliegt ( selbst schon versucht und im PC nachsehen lassen von der Polizei).
Danke, für die Antworten. Ich glaube auch, dass er nur Geld haben will und der Rest ist gelogen. Schade nur, dass man dazu lügen muss und das Mitleid der anderen ausnutzt.
die mutter von meinem verlobten leidet auch an starkem zucker. es wird in tn schon behandelt, jedoch setzt man vor allem auf medikamente. alternativ medizin ist (noch) ein fremdwort. ich wurde mit grossen augen angesehen, als ich versuchte zu erklären was das bedeutet, oder gar zeigte, was man dagegen tun kann. weiss nur, dass die medikamente teuer sind.
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst
Ich denke schon den ganzen Tag darüber nach. Da es mir im Moment finanziel auch nicht so gut geht, könnte ich ihm auch nicht helfen. Ich habe ihm das gestern gesagt. Er war schon enttäuscht.
Die Mutter meines Mannes hat Diabetes (spritzt sich täglich Insolin) und wurde dieses Jahr ende Januar in Tunis am Herzen operiert. Ihr wurden 3 Adern (od. Venen) aus den Beinen entfernt und für die Blutversorgung des Herzens verwendet (wenn ich alles so richtig verstanden habe was mein Mann erzählt hat). Sie war für 2 od. 3 Tage nach der OP auf der Intensiv-Station gelegen (was wohl normal ist bei einer OP am offenen Herzen). Jetzt geht es ihr schon wieder ziemlich gut. Arbeitet zwar noch nicht wieder, aber sie ist halt nicht zu stoppen und rennt und arbeitet schon wieder, als wäre nichts gewesen.
ich muss jedoch dazu sagen, dass sie den schnellen termin für die op nur durch beziehungen bekommen haben. beide arbeiten im krankenhaus und haben durch bekannte ärzte so schnell einen termin für die op bekommen.
ich finde es schade, dass man nicht weis was wirklich ist.