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Re: Der erste Zahn!!!!!
#168843
17/05/2005 14:51
17/05/2005 14:51
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Joined: Feb 2003
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Doreen
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Zitat: Nun wollte ich nur vorsorglich wissen (da ich selbst keine Ahnung davon habe), wieviel Zähne bekommt so ein Kind? Oder ist nur der erste Zahn ein solch außerordentliches Ereignis?
![[Schüchtern]](images/icons/rolleyes.gif)
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Re: Der erste Zahn!!!!!
#168849
18/05/2005 08:50
18/05/2005 08:50
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Joined: May 2001
Beiträge: 44,033 Gera
Claudia Poser-Ben Kahla
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Kapitel 18 - Babys erste Zähne (BEJ) Die ersten Zähne entwickeln sich bereits in der frühen Schwangerschaft in den Zahnleisten, wenn sich auch die anderen Körperteile bilden. Deshalb sollten Sie bereits in der Schwangerschaft durch eine ausgewogene Ernährung für die Zähne Ihres Kindes sorgen - lange bevor sie zu sehen sind. Obwohl es einige Monate dauert bis die Zähne durchbrechen, wachsen die ersten 20 Milchzähne ständig. An den kleinen Unebenheiten im Zahnfleisch können Sie deren Lage erkennen. Die ersten Zähnchen zeigen sich im Alter zwischen 6 bis 10 Monaten. Die Tabelle unten gibt einen groben Überblick über die Reihenfolge und den Zeitpunkt des Zahndurchbruchs. Richtige Ernährung Eine Grundlage für gesunde, widerstandsfähige Zähne ist die richtige Ernährung. Für starke Zähne und Knochen sind 2 Nahrungsbestandteile wichtig: Calcium und Vitamin D, das der Körper braucht, um Calcium verarbeiten zu können. Fluor, ein Spurenelement, härtet den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen die Säuren der Kariesbakterien. Gute Calcium-Quellen sind Milch und Milchprodukte, Eier, Brot, Blattgemüse, Bohnen, Erbsen, Früchte und Fischkonserven. Vitamin D, auch das "Sonnenschein"-Vitamin genannt, weil es bei Sonnenbestrahlung in der Haut vom Körper gebildet werden kann, findet sich in Vollmilch, Butter, angereicherter Margarine und fettem Fisch. Bei Säuglingen wird im ersten Lebensjahr eine Vitamin D-Prophylaxe, kombiniert mit Fluor, empfohlen. [] Vorbeugen ist besser Da manche Zucker natürliche Bestandteile von Nahrungsmitteln sind, ist es nicht immer leicht, Zuckerzusätze festzustellen. Ein natürlicher Zucker ist z.B. Laktose (Milchzucker) in Milchprodukten oder Fruktose (Fruchtzucker) im Obst. Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder dürfen laut Gesetz keinen Süßstoff enthalten. Das Zahnen Zahnen ist ein ganz normaler Vorgang. Viele Babys bekommen ihre Zähne auch ohne Probleme. Das erste Anzeichen für einen neuen Zahn: das Baby "sabbert" stärker und beißt ständig auf der Rassel oder dem Beißring herum. Manche Kinder sind aber regelrecht krank. Jeder Zahn wird begleitet von Wundsein und Durchfall oder einer Erkältung und Schmerzen. Bei rotem und wundem Zahnfleisch hilft ein Zahnungsgel. Fragen Sie Ihren Kinderarzt oder Apotheker. Oder geben Sie Ihrem Kind etwas Hartes, auf dem es herumkauen kann, z.B. gekühlte (nicht gefrorene) Beißringe, eine Brotkruste oder eine Karotte. Lassen Sie Ihr Kind damit nicht allein, es könnte sich verschlucken. Ihr Kind sollte ausreichend zu trinken bekommen. Cremen Sie Mundwinkel und Backen etwas ein, wenn sie durch den Speichel wund geworden sind. [] Zahnpflege Zahnpflege beginnt schon beim ersten Zahn. Die ersten Zähne sind genau so wichtig wie das bleibende Gebiß. Wenn die ersten Zähne zu schnell ausfallen, wachsen die übrigen Zähne möglicherweise zu eng zusammen. Sie lassen dann den bleibenden Zähnen zu wenig Platz, um sich gerade zu entwickeln. Bevor der Zahndurchbruch beginnt, massieren oder bestreichen Sie den zahnlosen Kiefer mit dem Zeigefinger. So gewöhnt sich Ihr Kind an diesen Vorgang. Beim Durchbruch der Zähne reinigen Sie diese zuerst mit einem Wattestäbchen. Bereits Babys erste Zähne müssen geputzt werden. Sobald sie da sind, verwenden Sie eine Babyzahnbürste und spezielle Kinderzahncreme. Lassen Sie Ihr Kind zuschauen, wie Sie sich die Zähne putzen. Anfangs brauchen sie noch Hilfe dabei. Die Zähne sollten 2x täglich geputzt werden: morgens nach dem Frühstück und abends nach der letzten Mahlzeit. Das Putzen sollte etwa zwei Minuten dauern. Fluoridhaltige Zahnpasta sollte Ihr Kind nicht vor dem dritten Jahr nehmen. Um Zahnprobleme rechtzeitig zu erkennen, ist ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt - auch bei Kleinkindern - wichtig. Nehmen Sie schon früh Ihr Kind mit, um unnötige Angst vor dem Zahnarzt bzw. den Geräten abzubauen. [] Keine Tränchen beim ersten Zähnchen. Wenn's um Zähnekriegen geht, ist kein Kind wie das andere. Die einen "gebären" jeden einzelnen ihrer Milchzähne unter Qualen und Geschrei. Bei den anderen bahnen sich die ersten Zähne den Weg ins Freie so problemlos, dass die Eltern per Zufall entdecken, dass wieder ein neues Beißerchen angekommen ist. Den ersten Vorschlag macht das Baby selbst, wenn es sein Fäustchen in den Mund steckt: es braucht etwas zum Beißen. Entweder den Zeigefinger von Mutter oder Vater, der ihm gleichzeitig das Zahnfleisch etwas massiert. Oder etwas Kühles zum Draufbeißen. Kälte mindert die Durchblutung, lindert Schmerzen und hemmt Entzündungen. Geeignet ist zum Beispiel ein mit Wasser oder Kühlmasse gefüllter Beißring (beim Kauf vergewissern, dass die Hülle weichmacherfrei und der Inhalt ungiftig ist!). Am besten schafft man sich gleich zwei davon an, damit immer ein Beißring griffbereit im Kühlschrank liegt (bitte nicht ins Gefrierfach legen, tiefgekühlte Beißringe schädigen das Zahnfleisch). Weitere Beißinstrumente aus dem Kühlschrank können zum Beispiel Karotten, Gurken oder Kohlrabistücke sein. Allerdings sollte man alle essbaren Beißspielsachen dem Kind nur unter Aufsicht überlassen, damit man sofort merkt, wenn der kleine Zahner sich verschluckt. http://www.baby-bonus.de/redsys/pub_content.asp?content=1&id=42&menu=03190000
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Re: Der erste Zahn!!!!!
#168856
18/05/2005 09:33
18/05/2005 09:33
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Joined: Jun 2004
Beiträge: 5,235 Süden
Karmoussa
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Süden
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![[Wütend]](images/icons/mad.gif) oh nee Claudia.... Mütter - glaubs oder lass es - wissen meistens INSTINKTIV, was das Richtige ist. Wenn sie nicht durch wohlmeinende Buchempfehlungen und tonnenweise überflüssige Ratschläge verunsichert sind. Und wenn es ganz dicke kommt - verlierst du mit oder ohne Buch und Rat den Kopf. Mein Sohn hat z.B. erst mit über einem Jahr den ersten Zahn bekommen - kannst du dir vorstellen, durch welche Höllen mit "liebe Mitmenschen" schickten? Der Kinderarzt meinte nur: Sein se froh, schlägt er sich nicht beim Laufenlernen schon die ersten Zähne aus. Und einmal war er nach einem Fieberkrampf "optisch tot", also keine sichtbare Atmung mehr, kiezblau und Augen verdreht - glaubst du ernsthaft, ich konnte einen klaren Gedanken fassen? Bin rumgestochen, wie ein kopfloses Huhn - und war im nachhinein heilfroh, dass irgendjemand Anders im Gegensatz zu mir einen klaren Kopf behalten hat....
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